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Jens Böhrnsen spricht sich für Erhalt der Radsatzfertigung in Bremen aus

In einem Brief hat sich Bürgermeister Jens Böhrnsen jetzt an Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube gewandt. Böhrnsen: „Wir haben vereinbart, im kommenden Jahr einen Bahngipfel in Bremen zu veranstalten. Es wäre ein gänzlich falsches Signal, wenn bereits vorher Fakten geschaffen würden, die dazu führten, dass ausgerechnet am Deutsche Bahn-Standort Bremen zahlreiche Arbeitsplätze verloren gehen.“

Der Bürgermeister bezieht sich dabei auf Überlegungen, die Radsatzfertigung des Bremer Werkes in andere Werke der Deutschen Bahn zu verlagern. Derartige Pläne sehe er nicht nur als Bremer Bürgermeister mit Sorge, so Böhrnsen, sondern ihm „scheinen diese Überlegungen standortpolitisch und auch betriebswirtschaftlich der falsche Weg zu sein“. 

Böhrsen: Bremer Werk steht wirtschaftlich sehr gut da

2009 sei das wirtschaftlich erfolgreichste des Bremer Werkes der letzten Jahre gewesen. „Der geplante Bedarf an Radsätzen aus Bremen wurde um mehr als 100 Prozent überschritten und das Mengengerüst für die kommenden fünf Jahre soll absolut stabil sein“, wundert sich Böhrnsen über die Pläne. Nicht nur er wüsste, dass in Bremen hervorragende Arbeit geleistet werde, das ergebe sich auch aus der Homepage der Bahn. Böhrnsen abschließend: „Ich möchte Sie deshalb dringend bitten, die hervorragende Arbeit, die im Instandsetzungswerk Bremen geleistet wird, nicht durch etwaige kurzfristige Auslagerungspläne zu gefährden, sondern mit dazu beizutragen, dass den Kolleginnen und Kollegen am Standort Bremen eine Perspektive geboten wird.“

(Redaktion)


 


 

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