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Nach "Köttbullar" stoppt Ikea in fünf Ländern auch Würstchen-Verkauf

Nach dem Fund von Pferde-DNA in "Köttbullar"-Fleischbällchen der schwedischen Möbelhauskette Ikea hat das Unternehmen weitere Produkte aus den Regalen nehmen lassen.

Neben dem Verkauf von Hackfleischklößchen werde in Ikea-Filialen in fünf Ländern auch der Verkauf von Wiener Würstchen vorsorglich gestoppt, sagte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch. Dabei handele es sich um Produkte desselben Lieferanten.

Betroffen seien Frankreich, Großbritannien, Spanien, Irland und Portugal. "Die Wiener Würstchen in anderen Ländern kommen von anderen Lieferanten", erläuterte die Sprecherin. Der Verkaufsstopp sei allerdings eine reine Vorsichtsmaßnahme und keine Bestätigung für den Fund von Pferde-DNA in den Würstchen.

Am Montag hatten tschechische Behörden bekanntgegeben, dass in Ikea-Fleischbällchen Pferde-DNA entdeckt worden war. Ikea entfernte daraufhin in fast ganz Europa "Köttbullar"-Packungen aus den Auslagen seiner Lebensmittelmärkte. Auch in Filialen in Deutschland sollten zunächst keine Fleischbällchen mehr verkauft werden.

Der Hauptlieferant für die Fleischbällchen, die schwedische Nahrungsmittelfirma Familjen Dafgard, hatte zunächst mitgeteilt, andere Tests hätten keine Hinweise auf Pferdefleisch gebracht. Am Mittwoch musste das Unternehmen jedoch nach weiteren Tests einräumen, dass Spuren von Pferdefleisch in einigen der "Köttbullar" gefunden wurden.

Quelle: Dow Jones Newswires.

(dapd)


 


 

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