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Zum Tod von Johannes "Jopi" Heesters

Zwei Spielfilme erinnern an den großen Schauspieler und Sänger

Nach einem Nachruf am Sonntagabend erinnern in den kommenden Tagen auch zwei Spielfilme an das künstlerischer Wirken von Johannes "Jopi" Heesters.

Am 27. und 30. Dezember zeigt Das Erste jeweils um 10:25 Uhr den Spielfilm "Bel Ami, der Frauenheld von Paris" (1955) und Géza von Bolvárys Verfilmung der berühmten Johann-Strauß-Operette "Die Fledermaus" aus dem Jahr 1945.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: "Johannes Heesters war schon zu Lebzeiten eine Legende - und noch erstaunlicher: bis zuletzt ein aktiver Bühnenkünstler. 88 Jahre stand der gebürtige Niederländer auf den Brettern, die für ihn die Welt bedeuteten. 1936 erhielt er ein Engagement bei der Ufa Babelsberg und wechselte nach Deutschland. Das vergangene Jahrhundert hat sich in seine Biografie eingeschrieben wie in wenige andere Künstlerleben: mit all seinen Höhen und Tiefen, seinen Aufschwüngen und Brüchen. 

Ruhestand gab es für Heesters nicht

Im Nachkriegsdeutschland konnte Jopi Heesters mit zahlreichen Filmen an seine Erfolge vor 1945 anknüpfen. Unvergesslich sein Auftritt als Graf Danilo in Lehars 'Die lustige Witwe' mit dem Evergreen 'Heut geh' ich ins Maxim'; allein in dieser Rolle stand Heesters insgesamt 1.600 Mal auf der Bühne. Ruhestand gab es im Leben des Jopi Heesters nicht: Noch im Juli letzten Jahres trat er in Rolf Hochhuths 'Inselkomödie' am Berliner Theater am Schiffbauerdamm auf. Als Entertainer mit unwiderstehlichem Charisma wird er den Menschen im Gedächtnis bleiben."

(Redaktion)


 


 

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