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Kaffeefahrten statt Schecks

Polizei warnt vor dubiosen Schreiben der Niedersächsischen Treuhand

In den letzten Tagen gingen in vielen Haushalten dubiose Einladungen einer "Niedersächsischen Treuhand" ein. In diesen Schreiben wird eine angebliche Scheckübergabe im Wert von etwa 1.050 Euro suggeriert. Bei genauem Hinsehen entpuppt sich diese Übergabe aber laut Polizei als Köder für die Teilnahme an einer Verkaufs- oder Kaffeefahrt.

In dem betreffenden Schreiben gaukelt die "Niedersächsische Treuhand -treuhand-die-uebertragung-von-rechten-an-dritte-_id43347.html'>Treuhand " ein bestehendes Konto mit einem 4-stelligen Betrag vor, welches bei der Veranstaltung aufgelöst werden soll. Spätere Ansprüche seien nicht mehr möglich. "Bei der Teilnahme an der Veranstaltung sollten Sie aber nicht davon ausgehen, dass Ihnen ein Scheck in Höhe von 1.050 Euro ausgezahlt wird. Mit Gebühren, Arbeitsaufwand und Abschlägen in etwa der gleichen Höhe ist zu rechnen, so dass sich der Scheck als Nullnummer erweist. Ein Navigationsgerät ist ihnen als Zusatzprämie avisiert. Allerdings sind hier keine Bedingungen genannt. Vermutlich bekommen Sie dieses nur, wenn sie weitere überteuerte Ware kaufen," so ein Polizeisprecher.

"Betrachten Sie solche Schreiben einfach als Werbung und werfen Sie sie weg." (Polizeisprecher)

...und wieder führt die Spur nach Cloppenburg

In einschlägigen Internetforen wird inzwischen vor der "Niedersächsischen Treuhand" gewarnt, denn es gibt sie gar nicht. Das angegebene Stapelfeld befindet sich in Schleswig-Holstein, das Postfach im niedersächsischen Cloppenburg. Szenekenner wissen, dass die Stadt immer wieder Dreh- und Angelpunkt von Recherchen ist, wenn es um zweifelhaften Kaffeefahrten geht. Auch die Polizei hat die Szene im Blick. Bislang setzte die Cloppenburger Szene ihre Aktivitäten aber regelmäßig fort.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor solchen oder ähnlichen Maschen. Die Verkaufsveranstaltungen dienten lediglich dazu, weit überteuerte Waren an den Mann oder die Frau zu bringen. "Betrachten Sie solche Schreiben einfach als Werbung und werfen Sie sie weg," so ein Polizeisprecher aus dem hessischen Korbach.

(Redaktion)


 


 

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