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Guttenberg entlässt General nach Brief wegen Kundus-Affäre

Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat offenbar einen weiteren General in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Brigadegeneral Henning Hars hatte nach Informationen des in Berlin erscheinenden "Tagesspiegels" nach der Entlassung des Generalinspekteurs Wolfgang Schneiderhan dem Minister einen Brief geschrieben, in dem er unter anderem nach Gründen für die Entlassung des obersten Soldaten der Bundeswehr im November 2009 fragte. Außerdem hätte Hars wissen wollen, wie Guttenberg zu seiner Einschätzung des umstrittenen Luftangriffs auf zwei Tanklastzüge bei Kundus im September 2009 als "militärisch angemessen" beziehungsweise, später, als "militärisch unangemessen" gekommen ist. Eine Antwort habe Hars nicht erhalten. 

Hars schweigt - zwangsweise

Nun hat Guttenberg von seinem Recht Gebrauch gemacht und Hars ohne Angabe von Gründen in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Hars kommentierte den Vorgang nicht und verwies auf seine Verschwiegenheitspflicht, gegen die zu verstoßen ihn seine Pensionsansprüche kosten würde. Ein Sprecher des Ministeriums teilte am Freitag mit, zu Personalangelegenheiten nehme man grundsätzlich keine Stellung.

(Redaktion)


 


 

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