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Karmann

Gewerkschafter über Detektiveinsatz empört

In einer Stellungnahme äußerten sich jetzt Gewerkschafter empört über den Einsatz eines Detektives beim insolventen Autobauer Karmann. Nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" hatte Insolvenzverwalter Ottmar Hermann den Auftrag hierfür erteilt

Der Detektiveinsatz war dem Betriebsrat nach eigenen Angaben nicht bekannt. „Eine solche Einstellung unterliegt der Mitbestimmung des Betriebsrats“, kommentierte der stellv. Betriebsratsvorsitzende Gerhard Schrader den Sachverhalt. Er betonte, dass der Betriebsrat diesen Einsatz selbst dann nicht mitgetragen hätte

Massive Kritik an Ermittlungsmethoden

Der Karmann-Betriebsrat forderte den Insolvenzverwalter nun auf, den Sachverhalt in vollem Umfang offen zu legen und den Vorfall aufzuklären. Insbesondere Ermittlungsmethoden, im Zuge deren Karmann-Beschäftigten ein sicherer Arbeitsplatz als Lohn für Informationen über Kollegen angeboten worden sein soll, ziehen massive Kritik der Gewerkschafter auf sich.

Die öffentlich erhobenen Vorwürfe von zwei Osnabrücker Rechtsanwälten, dass der Betriebsrat die Beschäftigten mit dem Eintritt in die Transfergesellschaft falsch beraten habe, weisen die Gewerkschafter entschieden zurück. In den Raum gestellt worden war dabei die Behauptung, dass Mitarbeiter, die in die Transfergesellschaft wechseln, keine Chance mehr auf Weiterbeschäftigung hätten.

(Redaktion)


 


 

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