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Energiesparlampen

(K)ein Lichtblick

Es gibt gute Gründe dafür, dass sich der deutsche Verbraucher für die Energiesparlampe nicht erwärmen kann. Denn auch wenn die Meinungen über mögliche Gesundheitsschäden durch die Strahlung auseinandergehen, die Gefahr durch den Quecksilbergehalt ist unbestritten.

Das wusste auch die EU-Kommission, als sie beschloss, das Verbot der Glühbirne nicht in einem regulären gesetzgebenden Verfahren, sondern in einer Art Schnelldurchlauf durchzuboxen: Die Verordnung wurde ohne Konsultation des EU-Parlaments im Alleingang beschlossen. Das rückt die Kommission in kein gutes Licht. Auch die Warnungen, dieses Vorgehen werde die Abwehrhaltung gegenüber der unpopulären Zwangsmaßnahme noch verschärfen, wurden schlicht ignoriert.

Verbot von Quecksilber rückt näher

Doch es gibt auch einen Lichtblick: Denn die Sparlampe wird vielleicht nur eine Übergangslösung sein. Im Februar beschlossen die Umweltminister beim UNO-Gipfeltreffen in Nairobi, die Nutzung von Quecksilber weltweit zu verbieten. Bis es so weit ist, haben die Produzenten nun Gelegenheit, die ungeliebten quecksilberhaltigen Sparlampen, die seit Jahren wie Blei in ihren Regalen liegen, endlich an den Mann zu bringen. Oder auch nicht.

(ots / Neue OZ)


 


 

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