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KfW-Bankengruppe

Im Jahr 2009 130 Mio. Euro für Mikrofinanzierungen in Deutschland

Im Jahr 2009 hat die KfW Bankengruppe in den Bereichen Gründung, Investition und Innovation nach eigenen Angaben rund 7.000 Mikrofinanzierungen mit einem Gesamtvolumen von rund 130 Mio. Euro ausgereicht. Dies entspriche einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahr.

Als Mikrofinanzierungen gelten alle gewerblichen Finanzierungen mit einem Volumen bis einschließlich 25.000 Euro unabhängig von der Finanzierungsquelle. Mikrofinanzierungen werden in Deutschland zum einen von Gründern in Anspruch genommen - besonders Starter aus der Arbeitslosigkeit benötigen für ihren Start in die Selbständigkeit oftmals kleine Finanzierungsvolumina. Zum anderen haben auch viele kleine und mittlere Unternehmen Investitionsbedarfe von bis zu 25.000 Euro: Zwischen 2006 und 2008 fielen rund 80 % aller externen Gründungsfinanzierungen (Kredite, Beteiligungen, Zuschüsse) und gut die Hälfte aller externen Finanzierungen von kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland in den Mikrobereich bis einschließlich 25.000 Euro.

Statt Kredite: Gründer leihen sich oft Geld in der Familie

"Obwohl Mikrofinanzierungen ein wichtiges Finanzierungsinstrument für Gründer und kleine und mittlere Untenehmen darstellen, sind sie für den Bankensektor wegen der niedrigen Erträge und des vergleichsweise hohen Risikos häufig nicht besonders attraktiv. Deshalb ist es genuine Aufgabe einer Förderbank wie der KfW, diesen Kundenkreis durch passgenaue Angebote zu unterstützen. Dass es während der Wirtschaftskrise gelungen ist, in diesem Bereich sogar ein höheres Fördervolumen auszureichen, zeigt, dass unsere Produkte an den richtigen Stellen ansetzen", sagt Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

"Obwohl Mikrofinanzierungen ein wichtiges Finanzierungsinstrument für Gründer und kleine und mittlere Untenehmen darstellen, sind sie für den Bankensektor wegen der niedrigen Erträge und des vergleichsweise hohen Risikos häufig nicht besonders attraktiv." ( Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe)

Besonders bei einem externen Finanzierungsbedarf im höheren Mikrofinanzierungsbereich von 10.000 bis 25.000 Euro greifen Gründer nach KfW-Angaben auf Bankfinanzierungen zurück, während sie noch geringere Bedarfe von unter 10.000 Euro vergleichsweise häufig mit Zuschüssen oder Geldern von Verwandten oder Freunden decken.

In den Bereichen Gründung, Investition und Innovation finanzierte die KfW Bankengruppe im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge insgesamt rund 130 Mio. Euro im Mikrofinanzierungsbereich im Wesentlichen über die Programme KfW-Startgeld (47 Mio. Euro) und KfW-Unternehmerkredit (77 Mio. Euro).

(Redaktion)


 


 

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