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Schlecker-Insolvenzverwalter mahnt KfW-Kredit an

Ungeachtet einer Absage des Bundeswirtschaftsministeriums hat Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz rasche staatliche Hilfe für den zahlungsunfähigen Drogerie-Riesen angemahnt.

"Ich wünsche mir, dass die Politik einen KfW-Kredit für eine Transfergesellschaft bereitstellt, das wäre für alle Beteiligten absolut sinnvoll", sagte Geiwitz der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe). Laut Geiwitz benötigt Schlecker etwa 75 Millionen Euro zur Einrichtung einer Transfergesellschaft. Gelinge dies nicht bis Ende des Monats, würden die gekündigten knapp 12.000 Mitarbeiter dann arbeitslos.

Das von Philipp Rösler (FDP) geführte Bundeswirtschaftsministerium hatte einen Kredit der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau am Wochenende abgelehnt. Solche Darlehen würden nur an Kleinunternehmen oder Mittelständler ausgereicht, hieß es.

Schlecker hatte Ende Januar Insolvenz angemeldet. Um das Unternehmen zu retten, werden rund 2.400 der derzeit 5.400 deutschen Filialen geschlossen. Schlecker hatte im Jahr 1975 seinen ersten Drogeriemarkt eröffnet.

(dapd )


 


 

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