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Oldenburg

Kinderbuchmesse "Kibum" am 16. November 2010 letztmalig zu sehen

Auf eine sehr erfolgreiche 36. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse blicken die Veranstalter Stadt Oldenburg und Carl von Ossietzky Universität nach elf intensiven Tagen zurück. Mehr als 35.000 kleine und große Gäste besuchten nach Angaben der Veranstalter die Medienausstellung sowie das umfangreiche Veranstaltungsprogramm. Die "Kibum" ist noch bis Dienstag, 16. November, von 8:30 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Mehr als 2.600 Neuerscheinungen aus 260 Verlagen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien wurden auf der diesjährigen "Kibum" präsentiert, zudem eine Auswahl chinesischer Bücher. „Die lesebegeisterten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen fühlten sich auf der Messe sichtlich wohl und schmökerten im Liegen, Sitzen und Stehen", so Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek Oldenburg.

Chinesische Gäste zeigten sich beeindruckt

In diesem Jahr besuchten navch Angaben der Stadt Oldenburg rund 7.000 Schülerinnen und Schüler die Buchausstellung sowie die zahlreichen Begleitveranstaltungen. Knapp die Hälfte der Schülergruppen kam dabei von außerhalb. Das Einzugsgebiet reichte demnach von Wilhelmshaven bis nach Osnabrück, selbst aus Lüneburg und Gifhorn waren Schülerinnen und Schüler per Bus angereist.

Die chinesischen Autorinnen und Autoren sowie Illustratorinnen und Illustratoren, aber auch chinesische Gäste, die zum Eröffnungswochenende aus der gesamten Region anreisten, sprachen ihre Anerkennung über die Konzeption und Inszenierung der zahlreichen Veranstaltungen zum diesjährigen Länderschwerpunkt "China" aus. So zeigte sich der chinesische Comic-Star Benjamin von der Kinderbuchmesse beeindruckt: „Ich besuche Literatur- und Kunstfestivals auf der ganzen Welt, aber eine so kreative, auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen abgestimmte Großveranstaltung habe ich noch nie erlebt.“ Auch der Autor und Bilderbuchkünstler Chen Jianghong lobte die gelungene Darstellung von chinesischer Kultur, Kunst und Tradition, aber auch die differenzierte Vermittlung des modernen Chinas.

Kritische Akzente und Nachhaltigkeit

Kritische Akzente wurden in den sehr gut besuchten Dokumentarfilm-Vorführungen „China Blue“ und „Tiananmen“ im Casablanca Kino gesetzt, die der chinesische Journalist Shi Ming in lebhaften Diskussionen mit Jugendlichen begleitete. Für Nachhaltigkeit sorgten gleich zwei Publikationen der Kinderbuchmesse, der Fotoband „China girl, China boy – Chinas Kinder im Fokus“ und der Kunstführer „Wunderpferd und Tigerprinz“ zur gleichnamigen Bilderbuchkunstausstellung für Kinder von fünf bis zehn Jahren.

Zum neuen „Ausstellungszentrum“ der "Kibum" avancierte in diesem Jahr die Peterstraße 1. Hier konnte der interessierte Besucher gleich vier Ausstellungen erleben: die Ausstellung „Comics made in Germany – 60 Jahre Comics aus Deutschland“ in der Regie der Universität, die Bilderbuchkunstausstellung „Wunderpferd und Tigerprinz – Reise in die chinesischen Bilderbuchwelten Chen Jianghongs“ und die Originale zu Yaxin Yangs „Neunfarbigem Hirsch“ sowie auch die chinesische Comic-Kunstausstellung von Benjamin. Die drei letztgenannten China-Ausstellungen sind noch über die Dauer der Kinderbuchmesse hinaus bis zum 7. Dezember zu sehen.

Wer die Kinderbuchmesse 2010 in Oldenburg verpasst hat, kann sie im Anschluss noch in den folgenden Städten sehen: Lörrach, Ulm und Mersch in Luxemburg. Die nächste "Kibum" in Oldenburg findet vom 5. bis zum 15. November 2011statt.

(Redaktion)


 


 

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