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Bremen-Blumenthal

Polizistin und Feuerwehrmann mit Rauchvergiftung in Klinik eingeliefert

Nachdem aus bislang noch ungeklärter Ursache am Freitagnachmittag in der 14. Etage eines Hochhauses im Bremer Stadtteil Blumenthal ein Feuer ausgebrochen war, erlitten sechs Personen eine Rauchvergiftung und mussten ärztlich behandelt werden. Darunter auch eine 34 Jahre alte Polizeibeamtin, die nach der Rettung einer stark sehbehinderten Frau zur stationären Behandlung in eine Klinik eingeliefert werden musste. Ein Feuerwehrmann kollabierte zudem im Einsatz.

In der 14. Etage des Hochhauses in der Bürgermeister-Kürten-Straße war auf dem Balkon eines 49 Jahre alten Mieters ein Feuer
ausgebrochen, das bei Eintreffen der Rettungskräfte von Polizei und
Feuerwehr bereits auf dessen Wohnung übergegriffen war. 

Rauch bei Menschenrettung eingeatmet

Die Polizeibeamten begaben sich sofort zu Fuß in die stark verqualmte 14. Etage, da nicht auszuschließen war, dass sich noch Menschen in der Brandwohnung als auch den benachbarten Wohnungen befanden. Hierbei atmeten sie viel Rauch ein. Der 49-Jährige wurde von Polizisten vor seiner Haustür angetroffen und konnte sich das Feuer nicht erklären. Er hatte nacch Polizeiangaben eine Rauchgasvergiftung erlitten und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Aus einer ebenfalls bereits stark verrauchten Nachbarwohnung konnten die Polizisten eine 76 Jahre alte sehbehinderte Frau mit ihrer Tochter retten und aus dem Haus bringen, wo sie notärztlich erstversorgt werden mussten. Nur durch das schnelle Einschreiten der beiden Polizisten konnten in diesem Fall schlimmere
gesundheitliche Schäden für die beiden Frauen verhindert werden.
Nachdem auch die beiden darunter liegenden Etagen evakuiert worden waren, hatte die Feuerwehr gegen 15:35 Uhr den Brand gelöscht. 

Insgesamt sieben Verletzte

Die 34-jährige Polizistin und ihr 42 Jahre alter Kollege hatten bei dem
Einsatz so viel des giftigen  Rauchgase eingeatmet, dass sie ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten. Die Beamtin musste vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Einsatzverlauf war auch ein Feuerwehrmann kollabiert, der ebenfalls in einer Klinik behandelt werden musste. Der Kollege der Polizeibeamtin atmete bei dem Einsatz auch die schädlichen Rauchgase ein, sodass auch er seinen Dienst an diesem Tag nicht fortsetzen konnte. Neben den verletzten Einsatzkräften mussten nach Angaben der Polizei insgesamt vier Bewohner des Hauses mit Rauchgasvergiftungen durch Rettungskräfte erstversorgt werden.

(Redaktion)


 


 

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