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Konventionelle Käfighaltung

EU-Kommission will Verbot mit Klage durchsetzen

Eineinhalb Jahre nach Inkrafttreten des EU-weiten Verbots für konventionelle Käfighaltung und trotz jahrelangem Vorlaufs werden noch immer Millionen Legehennen in Europa so gehalten. Nach vorangegangenen Drohungen will die EU nun gegen die betreffenden Mitgliedsländer klagen.

Mitgliedsländer, in denen Hühnerhalter noch immer die alten, inzwischen verbotenen Käfige einsetzen, müssen damit rechnen, von der EU-Kommission verklagt zu werden. "In diesem Frühling geht die Sache vor Gericht", sagte Frédéric Vincent, Sprecher von EU-Verbraucherkommissar Maros Sefcovic, dem in  Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" in der Ausgabe vom Montag.

Marktverzerrungen befürchtet

In Deutschland war der Ausstieg aus der konventionellen Käfighaltung bereits 2010 vollzogen worden. Die politische Entscheidung dazu war 1999 gefallen. Laut Branchenverband ZDG hatten deutsche Legebetriebe insgesamt einen dreistelligen Millionenbetrag in die Umrüstungen investiert. Da man das Verbot für Käfighaltung in anderen EU-Mitgliedsländern zum Teil flächendeckend ignoriert, befürchtet der Verband der deutschen Eierwirtschaft Marktverzerrungen.

(Redaktion)


 


 

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