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Illegaler Holzeinschlag

Gesetz zum Schutz der tropischen Wälder in Kraft

Um die Urwälder der Erde vor der weiteren Zerstörung zu bewahren, soll künftig nur noch legal geschlagenes Holz in die EU exportiert werden. Am Freitag trat in Deutschland das Gesetz gegen den Handel mit illegal eingeschlagenem Holz in Kraft. Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) wertete dies als erste Stufe bei der Bekämpfung des weltweiten illegalen Holzeinschlags und der Waldzerstörung.

Die zweite Stufe folge 2013 mit der Umsetzung der EU-Holzhandelsverordnung. Die internationale Waldzerstörung lasse sich nur aufhalten, wenn sich eine legale Waldnutzung in allen Ländern wirtschaftlich lohne und damit Anreize zur Walderhaltung gegeben würden, sagte Aigner.

Holzhandels-Sicherungs-Gesetz

Das Holzhandels-Sicherungs-Gesetz regelt die nationalen Kontrollen von Holzeinfuhren. Abkommen wurden bislang mit sechs Tropenländern ausgehandelt: Ghana, Republik Kongo, Republik Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Indonesien und Liberia. Mit weiteren Ländern führt die EU-Kommission noch Verhandlungen.

Die Partnerländer richten ein Lizenzsystem ein, um sicherzustellen, dass nur legal geschlagenes Holz in die EU exportiert wird. Im Gegenzug erhalten sie Unterstützung bei der Waldbewirtschaftung. Das Gesetz beinhaltet auch Strafvorschriften.

(dapd )


 


 

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