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"Geldautomaten-Krieg"

BGH bestätigt Urteil zu Sperrung von Kreditkarten an Geldautomaten

Sparkassen dürfen ihre Geldautomaten nicht für die Kreditkarten von Kunden einzelner konkurrierender Banken sperren. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte kürzlich in einem Beschluss ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) München vom Juni 2010. Der Kartellsenat des BGH verwarf jetzt eine Beschwerde der Sparkasse Ingolstadt gegen die Nichtzulassung der Revision.

Die Richter des OLG München hatten die Sparkasse verurteilt, es zu unterlassen, Visa-Kreditkarten anderer Banken zu sperren. Die Direktbank ING-DiBa, die Volkswagen Bank und die Targobank hatten gegen die Sparkasse Ingolstadt geklagt, damit diese die Sperrung ihrer Geldautomaten für die Kreditkarten der Kunden dieser Institute wieder zurücknimmt.

Frank Kirchner, Leiter des Bereichs Karten bei der Targobank, begrüßte nun die BGH-Entscheidung. "Das ist ein Sieg für die Verbraucher in ganz Deutschland", sagte er. Mit der BGH-Entscheidung sei "das ebenso wegweisende wie verbraucherfreundliche Urteil des OLG München gegen die Sparkasse Ingolstadt rechtskräftig geworden".

BGH - Az: KZR 82/10 (Beschluss vom 28. Juni 2011)

(dapd )


 


 

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