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Moody's senkt erneut Kreditwürdigkeit von Kraftwerksbetreiber Tepco

Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit des Betreibers des havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi in Japan zum zweiten Mal in Folge heruntergestuft. Moody's senkte die Bonitätsnote von Tepco um drei Stufen von A1 auf Baa1 und schloss eine weitere Abwertung nicht aus.

Als Grund für die erneute Herabstufung nannte die Ratingagentur mögliche Schadensersatzforderungen an Tepco in Folge der Atomkrise. "Anhängig von der Schwere der Schäden und dem Umfang, in dem Tepco haftbar gemacht wird, könnte das Unternehmen stark belastet werden", teilte Moody's mit.

Dreistellige Milliardenforderungen erwartet

Nach einer Schätzung der Bank Merrill Lynch könnten Schadenersatzforderungen von bis zu 120 Milliarden Dollar (rund 85,3 Milliarden Euro) gegen Tepco geltend gemacht werden. Seit dem Erdbeben am 11. März und der seitdem eskalierenden Atomkrise im Meiler Fukushima ist die Tepco-Aktie um 80 Prozent eingebrochen.

(dapd )


 


 

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