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Kritik an Ratingagenturen

Genscher verteidigt Griechenlandhilfe

Mit einem leidenschaftlichen Plädoyer hat sich der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher für die Fortsetzung der Hilfe an Griechenland ausgesprochen.

 "Es geht um die Rettung Europas", sagt der 85-jährige der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). Scharf kritisierte der frühere FDP-Vorsitzende internationale Ratingagenturen, die mit ihren "erstaunlichen Urteilen" über europäische Länder Verunsicherung schüfen.

"Wir brauchen Transparenz und klare Regeln auf den Weltfinanzmärkten", forderte Genscher, "damit gewissenlose Spekulanten nicht mehr ihre dunklen Geschäfte betreiben können". Der Euro ist aus Genschers Sicht auch deshalb so wichtig, weil es international großes Interesse an einer "zweiten großen Weltreservewährung neben dem Dollar" gebe. Deshalb tue China alles, um ihn zu stützen.

(Redaktion)


 


 

Genscher
Euro
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1 Kommentar

von RS
02.12.12 02:38 Uhr
Euro-Rettung, wie lange noch?

Europa hatte klare Regeln, was den Euro betrifft. Und jetzt haben wir den Salat, weil sie nicht eingehalten wurden und man, statt Griechenland aus dem Euro zu entlassen, immer mehr Geld in diesen Pleitestaat gegeben hat und weiter gibt. Jeder Selbstständige, der so gehandelt hätte, hätte sich eine Anzeige wegen Insolvenzverschleppung eingehandelt. Es ist halt immer noch so, dass die Klasse der Political Correctness und Gutmenschen sich als die Retter von Europa inszenieren und profilieren wollen.

 

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