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Weltklimarat in der Kritik

Sauber forschen

Aufstieg und Fall, so schnell kann's gehen. Erst 2007 wurde der Weltklimarat (IPPC) gemeinsam mit Al Gore mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Seitdem jedoch ruchbar wurde, dass der IPPC falsche Prognosen auf Basis obskurer Quellen abgegeben hat, steht die oberste Weltklimarettungs-Instanz am Pranger.

Dass die Gletscher am Himalaya-Gebirge bereits 2035 verschwunden sein könnten, erwies sich als hanebüchener Unsinn. Auch das Ausmaß der prognostizierten Dürrekatastrophen in Afrika wurde dramatisiert. "Leider verstehen sich viele Wissenschaftler zu sehr als Pastoren, die den Menschen Moralpredigten halten", kritisiert Hans von Storch, Leiter des Instituts für Küstenforschung, die interessengeleiteten Wissenschaftler.

Politik übt immer wieder Druck auf Wissenschaft aus

Fatal wird es, wenn auch noch Politiker Druck auf die Forschung ausüben. "Die Politik verlangt von der Wissenschaft oft Sachzwänge, um ihre Entscheidungen zu rechtfertigen", so Ottmar Edenbacher, Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Nicht nur bei der Klimaforschung. Ob menschengemachte Klimakatastrophe oder ganz normaler Klimawandel: Wissenschaft und der IPPC müssen endlich sauber arbeiten, damit die Menschheit daraus die richtigen Schlüsse ziehen kann.

(WAZ / Wilhelm Klümper)


 


 

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