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Osnabrück

Altmetallsammler setzte umweltschädliche Kühlmittel frei

Schon seit längerer Zeit war die Polizei in Osnabrück darüber im Bilde, dass zur Abholung an die Straße gestellte Kühlschränke immer wieder ausgeschlachtet wurden. Dabei waren widerrechtlich immer wieder klimaschädliche FCKW-haltige Gase freigesetzt worden. Am Dienstag postierten sich daraufhin Beamte der Ermittlungsgruppe Umwelt der Osnabrücker Polizei im Umfeld von abholbereiten Altgeräten.

Hierbei konnte nach Angaben eines Sprechers der Polizei ein illegaler Altmetallsammler auf frischer Tat ertappt werden. Der 44-jährige Südosteuropäer hatte sich an einer angemeldeten Sperrmüllablagerung in der Schinkelstraße in Osnabrück zu schaffen gemacht. Als er von einer Streife der Ermittlungsgruppe Umwelt an den dort abgestellten Kühlschränken beobachtet wurde, hatte er bereits vier Kompressoren ausgebaut. 

Polizei: Entsorgung nur durch autorisierte Fachbetriebe

In seinem Kleintransporter fanden die Beamten weitere mit ozonschädigenden, FCKW-haltigen Kühlmitteln befüllte Kompressoren. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Luftverunreinigung, Verbotenen Umgangs mit gefährlichen Abfällen und Verstoßes gegen das Chemikaliengesetz. Um eine umweltgerechte Entsorgung der gefährlichen Bestandteile alter Elektrogeräte zu gewährleisten, dürfen diese nur von autorisierten Betrieben entgegen genommen und entsorgt werden, so Polizeisprecher Jens Jantos.

Altmetallsammler, die sich unsachgemäß an Elektrosperrmüll zu schaffen machen, sollten der Polizei über den Notruf 110 gemeldet werden.

(Redaktion)


 


 

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