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Sponsorenbesuch bei Kühne + Nagel

Weltrekordfahrer Rainer Zietlow machte in Bremen Station

Er reist nicht, sondern er fährt um die Welt: Expeditionsrennfahrer Rainer Zietlow aus Mannheim. Erst kürzlich stellte er auf der Panamericana einen Rekord auf. Vor wenigen Tagen war er zu Gast an der Weser.

Von Onur Yamac

Der VW Touareg fiel am Montag im Bremer Straßenbild etwas aus dem Rahmen: bunt beklebt mit Logos zahlreicher verschiedener Unternehmen und anscheinend einer "Radarantenne" auf dem Dach, parkte er vor dem Kühne + Nagel Gebäude am Weserufer. Noch dazu deuteten die Nummernschilder vorne und hinten auf eine Zulassung im US-Bundesstaat Michigan hin.

Wer ein wenig abwartete, dem lief einige Augenblicke später Expeditionsrennfahrer Rainer Zietlow mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Logistikunternehmens über den Weg. Er bereist aktuell die Sponsoren, die ihm im Juli 2011 die Tour entlang der weltbekannten Panamericana von Argentinien bis Alaska ermöglicht haben. Folgerichtig findet sich auf Zietlows Fahrzeug auch ein Logo des Bremer Unternehmens.

14 Länder und 25.600 Kilometer

Zietlow war im vergangenen Sommer am südlichsten Zipfel Südamerikas in Argentinien aufgebrochen und hatte danach mit seinen Mitfahrern Carlos Fernandez und Marius Biela auf seiner Fahrt ingesamt 14 Länder durchquert.

Nach Angaben von Kühne + Nagel-Direktor und Regionalleiter Uwe Bielang, ist der Hauptsponsor der Panamericana Tour, der Wolfsburger Autobauer Volkswagen, ein guter Kunde des Unternehmens. Daher unterstützte auch der Logistiker, der sein Deutschlandgeschäft für Seefracht in der Freien Hansestadt abwickelt, in das Projekt mit Dienstleistungen. Nach Bielangs Angaben brachte man u.a. die Logistik - Kompetenz beim Lufttransport des Fahrzeugs und bei der Treibstoffversorgung während der Fahrt mit ein. Wie man vor Ort hörte, benötigt Zietlows Fahrzeug einen speziellen Dieselkraftstoff, der nicht überall erhältlich ist.

Nicht zuletzt räumten die Bremer einen weiteren Knackpunkt bei dem Weltrekordversuch aus dem Weg: die Zollabfertigung an den zahlreichen Ländergrenzen. Daher konnte Zietlow mit seinem Team recht zügig von den Süden in den Norden durchfahren. Die Satellitenantenne auf dem Dach ermöglichte dabei während der gesamten Fahrt die Kommunikation per Telefon und PC mit der Außenwelt - selbst wenn es dort keine Handy- und Funknetze gab. Am Ende reichte es für den Weltrekord: In 11 Tagen, 22 Stunden und 22 Minuten hatte die 16.000 Meilen (25.600 km) lange Strecke vor Zietlow noch keiner geschafft.

(FN)


 


 

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