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Kunsthalle Emden

Maritimer Realismus aus Wien wirbt unmissverständlich für das Abenteuer Kunst

Dicht über der Wasserfläche des Emder Stadtgrabens hing kürzlich Nils Ohlsen im Geschirr eines hohen Krans. Der wissenschaftliche Leiter der Kunsthalle Emden prüfte aus der Luft noch einmal den Sitz der großen Bootsskulptur „Misconceivable (Missverständlich)“ von Erwin Wurm, die am letzten Mittwoch vor der Kunsthalle Emden installiert wurde.

Die ersten Reaktionen von Passanten lassen demnach erahnen, dass es das spektakuläre Kunstobjekt im Rahmen der großen Ausstellung „Realismus – Das Abenteuer der Wirklichkeit. Courbet – Hopper – Gursky“ zu einer gewissen Berühmtheit bringen könnte. In jedem Fall war das Motiv so spektakulär, dass viele Passanten sogleihc ihr Foto-Handy zückten heißt es von Seiten der Kunsthalle Emden.

Ausstellung läuft bis Ende Mai

Die Ausstellung wurde am vergangenen Wochenende eröffnet und läuft bis zum 24. Mai 2010. Für die 7,10 m lange und 1,2 Tonnen schwere Arbeit an dem Werk, das zuvor ein "echtes" Segelboot war, hat die Technikabteilung der Kunsthalle eigens einen Statiker mit der Entwicklung einer nahezu unsichtbare Haltekonstruktion beauftragt.

„Der Künstler Erwin Wurm war von dem Vorplatz der Kunsthalle mit der Bootsanlegestelle begeistert und hat sich bereit erklärt, diese Skulptur eigens für unsere Ausstellung zu bauen“, erklärt Nils Ohlsen von der Kunsthalle Emden. „Auch für die Stadt Emden ist das ein ideales Wahrzeichen: das Objekt verbindet Kunst mit der Freude am Wasser und am Wassersport.“

Aus Wien nach Emden transportiert

Der 1954 geborene Österreicher Erwin Wurm gehört zu den Stars der internationalen Kunstszene. Sein Bootsobjekt „Misconceivable (Missverständlich)“ ist die zweite Version einer Arbeit, die bereits einmal in Südfrankreich realisiert wurde.

Das neue Werk wurde direkt aus der Werkstatt in Wien nach Emden angeliefert und bleibt bis zum Ende der Realismus-Ausstellung an dem prominenten Platz vor der Kunsthalle Emden. Um das Kunstwerk im Marktwert von mehreren hunderttausend Euro zu sichern, hat die Kunsthalle Emden eigenen Angaben zusätzliche Überwachungstechnik installiert. Nicht nur die Statik der Haltekonstruktion soll schließlich sicher sein, sondern auch die Kunst selbst.

Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.kunsthalle-emden.de

(Redaktion)


 


 

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