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Nord-Konferenz

Chefs der norddeutschen Länder trafen sich in Hannover

Die Regierungschefs der vier norddeutschen Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig Holstein und der Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern haben sich am Donnerstag unter niedersächsischem Vorsitz in Hannover zur Konferenz Norddeutschland (KND) getroffen.

Bereits nach den Bundestagswahlen habe man parteiübergreifend norddeutsche Forderungen im Koalitionsvertrag durchgesetzt, so Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff. Es ist nach seinen Worten unkzeptabel, dass immer wieder Vorhaben in Frage stelle. Dies wolle man im Dialog mit dem neuen Bundesminister für Verkehr, Peter Ramsauer (CSU), auch deutlich machen, wo Wulff weiter.

"Die Exportnation Deutschland ist auf leistungsfähige Seehäfen und die Anbindungen der Logistikstandorte entlang der Küste ebenso wie auf leistungsfähige Reedereien und Werften angewiesen." (Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff)

Ramsauer hatte bereits zuvor bei einigen Nord-Ministern die Befürchtung ausgelöst, dass sich der Fokus der Wirtschaftspolitik nach dessen Amtsantritt in Richtung Bayern verschieben könnte. Insgesamt wird auch der Bundesregierung eine zu geringe Wertschätzung der Häfen vorgeworfen.  Wie ein Missionar predigt derweil Christian Wulff: „Die Maritime Wirtschaft zu erhalten und zu stärken liegt im nationalen Interesse. Die Exportnation Deutschland ist auf leistungsfähige Seehäfen und die Anbindungen der Logistikstandorte entlang der Küste ebenso wie auf leistungsfähige Reedereien und Werften angewiesen," so der Ministerpräsident.

Bremens Landes-Chef Jens Böhrnsen (SPD) hofft gleichzeitig, dass in der gegenwärtigen Krise der Weltwirtschaft nicht auf notwendige Investitionen im Bereich Hafeninfrastruktur verzichtet wird. Hierfür benötigen wir dringend die Unterstützung der Bundesregierung."

Erneuerbare Energien und Hochschulen

Die Regierungschefs habenam Donnerstag  zudem Verabredungen beim Ausbau gemeinsamer Standortstärken im Bereich der Erneuerbaren Energien und des Klimaschutzes getroffen. „Im letzten Jahr haben wir eine Grundsatz-Erklärung verabschiedet, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Norddeutschland als Schwerpunktthema definiert," so Hamburgs Oberbürgermeister Ole van Beust. Kein Wunder, werden dort doch derzeit Offshore-Windparks errichtet, die in wenigen Jahrzehnten fast ein Drittel des deutschen Strombedarfs decken sollen.

Die Regierungschefs setzen zugleich auf die Intensivierung von Hochschulkooperationen und Arbeitsteilung der Hochschulen in Norddeutschland und eine stärkere Profilbildung der norddeutschen Hochschulen in den Themenfeldern Lehre, Forschung, Wissens- und Technologietransfer. Hier soll es offenbar darum gehen, die Hochschulen im norddeutschen Raum, erstärkt zu bündeln und zu vernetzen.

„Wenn wir im Norden zusammenhalten, können wir mehr erreichen." (Reinhard Meyer, Chef der Staatskanzlei in Schwerin)

Niedersachsen hat turnusmäßig den Vorsitz der Konferenz an Mecklenburg-Vorpommern abgegeben. „Wenn wir im Norden zusammenhalten, können wir mehr erreichen. Auch die überregionale Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern ist wichtig. Das wurde bei dieser Konferenz deutlich. Nur gemeinsam lässt sich die Wirtschaftskrise überwinden“, so Mecklenburg-Vorpommerns Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Admiralität
16.04.10 16:44 Uhr
DIE OFFSHORE NEWS

mögen die Herren aus Nds, Bremen, SH, M-V doch öffentlich stellen, dass sie keine juristische weder rechtliche Kompetenzen haben um in der Nordsee oder Ostsee im Staatshoheitsgebiet des State Kingdom of Marduk hier Raumplanung zu betreiben, weder Kompetenzen haben hier Genehmigungen für Windkraft Offshore Anlagen zu erteilen, dem ist das BSH wissend und die Regierungen und Parlamente von Nds, SH, M-V ... möge es auch 34jährige Bursche Günthner mit zur Kenntnis nehmen, Langlütjen II und umliegende 12 sm Seezone ist Staatsgebiet des State Kingdom of Marduk geworden, und möge Wulff und sein Staatsgerichtshof offenlegen, sie haben kein Quadratmeter Rechte an der Nordsee, es ist geschehen was kommen mußte, dem jene vorbenannte wissend. gez. H.M. King Marduk I.

 

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