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Taumelnde Werftengruppe

Land stellt Hegemann Finanzhilfen in Aussicht

Das Land Niedersachsen hat der in Schieflage geratenen Hegemann-Werftengruppe offenbar weitere Finanzhilfen in Aussicht gestellt. "Das Land ist grundsätzlich bereit, wie zuvor bei zwei Schiffen erneut Bürgschaften zu gewähren", sagte Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) dem in Bremen erscheinenden "Weser-Kurier". Voraussetzung ist laut Rösler, dass es ein zukunftsträchtiges Konzept für die Werft gibt.

Unterdessen bekräftigte der Vorstandsvorsitzende der Hegemann-Werftengruppe, Volker Kröning, der Zeitung, dass die Rolandwerft in Berne (Niedersachsen) und mit ihr die rund 140 Arbeitsplätze erhalten bleiben sollen. Ein neues Konzept, das auf Zulieferungen für die anderen Hegemann-Werften in Stralsund und Wolgast und auf den Neubau von Binnenschiffen ausgerichtet werden soll, sei bereits in Arbeit und solle in etwa einem Vierteljahr vorliegen. Allerdings verbindet Kröning die Fortführung des Geschäftsbetriebs mit der Forderung, dass die Länder Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und der Bund Bürgschaften bereitstellen.

Fehlende Finanzierung für Schiffsprojekte Grund

Die Werften-Gruppe aus Berlin mit Standorten in Bremen, Berne, Stralsund und Wolgast war durch die ungeklärte Finanzierung für drei im Bau befindliche Schiffe und für vier weitere Neubau-Aufträge in Finanznot geraten.

(Redaktion)


 


 

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