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US-Präsident Obama will die zivile Produktion des Landes stärken

Die USA hat ihre Technologieführerschaft in einigen Erwerbszweigen wie der Automatisierungs- und Robotertechnik in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr eingebüßt oder wurde durch andere Industrienationen egalisiert. "Das produzierende Gewerbe ist in den USA in das Bewusstsein der Regierung zurückgekehrt", sagt Ullrich Umann, Leiter des New Yorker Büros von Germany Trade & Invest (GTAI) gegenüber der Fachzeitung "Produktion" (Ausgabe 28/2011).

Hintergrund für den Strategieschwenk in Washington sind nach Umanns Worten die Auswirkungen der seit 60 Jahren schwersten Rezession des Landes.

"Die US-Politik hat erkannt, dass die Deindustrialisierung ein riskanter Weg ist für die so genannte neue Welt und die alte Welt sich demgegenüber in der einschneidenden Wirtschaftskrise teils gut behaupten konnte", analysiert Hartmut Rauen, Mitglied der Hauptgeschäftsführung Forschung, Bildung und Technik beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Auch in der EU stünden im aktuellen Forschungsprogramm 450 Mio Euro zur Verfügung, davon 160 Mio Euro für die Produktionstechnologien. 

Neue Konkurrenz aus den USA?

Wächst mit der Obama-Initiative neue Konkurrenz aus den USA? "Der US-Markt war schon immer attraktiv für den deutschen Maschinenbau. Jeder fünfte von einem deutschen Staatsbürger im ausländischen Maschinenbau investierte Euro entfällt auf die Vereinigten Staaten. Vor diesem Hintergrund können wir ein verstärktes Forschungsengagement nur begrüßen", sagte Rauen auf Anfrage der Fachzeitschrift "Produktion".

(Redaktion)


 


 

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