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Neuer Konzernsitz Hannover?

Landesregierung favorisiert Winterkorn als VW-Porsche-Chef

Ein gemeinsamer Volkswagen-Porsche-Konzern sollte nach dem Willen des Großaktionärs Niedersachsen vom jetzigen VW-Chef Martin Winterkorn geführt werden. "Martin Winterkorn versteht Volkswagen. Er denkt und lebt VW - auch unter den besonderen Rahmenbedingungen, die für diesen Konzern gelten", sagte Olaf Glaeseker, Staatssekretär und Sprecher von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) dem Tagesspiegel (Montagsausgabe).

Winterkorn sei "weltweit einer der besten Manager in der Autoindustrie", sagte auch Frank Schwope, Autoanalyst der NordLB, dem Tagesspiegel. "Winterkorn hat VW gut geführt, und er wird es auch in den kommenden fünf Jahren tun." Über den Zuschnitt des neuen Autokonzerns verhandeln VW und Porsche derzeit. Am Montag berät der Aufsichtsrat von Porsche über die Lage.

Gedankenspiele: Verlegung der Konzernzetrale stößt auf Unverständnis

Auf wenig Gegenliebe stößt in Niedersachsen ein Vorschlag von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, den neuen Konzern nicht in Stuttgart, aber auch nicht am heutigen VW-Sitz Wolfsburg anzusiedeln. "Allein das Angebot, Volkswagen künftig von Hannover aus zu führen, zeugt von Unverständnis", ärgerte sich Wulff-Sprecher Glaeseker über Wiedekings Offerte . "Entweder es ist auch künftig Wolfsburg - oder es ist nicht mehr VW."


(ots )


 


 

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