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Oldenburgisches Staatstheater

7. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ ein großer Erfolg

Junge Forscherinnen und Forscher im Alter von neun bis 14 Jahren kamen am Wochenende wieder in Oldenburg zum 7. niedersächsischen Landeswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ zusammen.

Die Organisation des Wettbewerbes vor Ort hatte zum wiederholten Mal der Oldenburger Energieversorger EWE AG als Sponsor übernommen. Hinter dem Wettbewerb steht die Stiftung "Jugend forscht". Insgesamt präsentierten der Jury am Wochenende 77 Schülerinnen und Schüler 43 Wettbewerbsbeiträge. Austragungsort war zum wieder das EWE-Zentrum für Aus- und Weiterbildung. In sieben Kategorien wurden Preise vergeben.

Die Siegerehrung fand schließlich im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters statt. Zur offiziellen Begrüßung sprachen Dr. Jörg Hermsmeier, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei EWE, Oldenburgs Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner, Heiner Hoffmann, Ministerialdirigent im niedersächsischen Kultusministerium und Kristina Geertz von der Stiftung "Jugend forscht". Für die Sieger gab es Geld- und Sachpreise. Die ersten Plätze waren mit je 150 Euro dotiert. Darüber hinaus gab es zweite und dritte Plätze sowie Sonderpreise.

Thomas Reiter: Einblicke in das Leben auf der ISS

Überraschungsgast bei der Preisverleihung war der deutsche Astronaut Thomas Reiter, der dem Publikum sehr eindrucksvoll und kurzweilig seine Erlebnisse im Weltall veranschaulichte. Auch er hatte in seiner Jugend an Forschungswettbewerben teilgenommen und war leibhaftiges Beispiel, dass man es danach nach ganz oben schaffen kann - auch wenn Reiter einräumte, dass sein damaliges Ziel, einen neuen Raketenantieb zu verwirklichen, bis heute nicht realisiert worden sei. Dafür konnte er immerhin den gewöhnlichen Raketenantrieb, wie er heute zum Einsatz kommt, hautnah testen und bei Schwerelosigkeit Pirhuetten in der Internationalen Raumstation ISS drehen. Da glänzten manche Kinderaugen im Publikum regelrecht.

Am Ende konnte man vielfach ein dickes Lob für die Veranstalter vernehmen. Die EWE hatte ihren Job als Gastgeber nach einhelligem Eltern-Kind-Tenor äußerst gut gemacht.

Die Preisträger des Landeswettbewerbs "Jugend forscht":

Im Fachgebiet Arbeitswelt zeichnete die Jury Rebecca Meißner und Inka Meyer zum Alten Borgloh (beide 14) vom Gymnasium Sarstedt mit dem Landessieg aus. Sie entwickelten ein Putzsystem für Blechblasinstrumente, das mit stoffüberzogenen Magneten arbeitet, die die Instrumente von innen und außen reinigen.

Im Fachgebiet Biologie ging der Landessieg an Lisa Marie Geller (11) vom Gymnasium Ritterhude. Sie ging der Frage nach, ob sich Rennmäuse Farben merken können und fand heraus, dass sich die Tiere an Farben orientieren können.

Warum Milch schäumt wollte Jan Ole Schwenck (14) vom Johanneum Wendhausen (Lüneburg) wissen und wurde für seine Untersuchungen mit dem Landessieg im Fachgebiet Chemie ausgezeichnet.

Landessiegerin in den Geo- und Raumwissenschaften ist zum zweiten Mal in Folge Anna Kernspecht (12) vom Wilhelm Gymnasium Braunschweig. Sie erforschte, die Schwermetallbelastung der Oker an unterschiedlichen Stellen des Flusses.

Im Fachbereich Mathematik/Informatik heißt die Landessiegerin – ebenfalls zum zweiten Mal in Folge – Maria Mironova (12) vom Theodor-Heuss-Gymnasium Göttingen. Sie betrachtete die japanische Papierfaltkunst Origami aus geometrischer Sicht und untersuchte die Verwandlung einer Fläche in ein dreidimensionales Objekt.

Malte Jürchott (13) heißt der Landessieger im Fachgebiet Physik. Der Schüler vom Gymnasium Ritterhude beschäftige sich mit der Frage, welche Rumpfform ein Schiff schnell macht.

Der Landessieger im Fachbereich Technik heißt Christian Lange (13) vom Gymnasium Adolfinum in Bückeburg. Er konstruierte eine Maschine, die den Ladezustand von Batterien überprüft und automatisch nach Größen sortiert.

Landessieger mit einem interdisziplinären Projekt, das die Fachbereiche Technik und Physik umfasst, wurden Ronja Schirm (12), Lennart Jakob (13) und David Felix Ruhmland (13) vom Hainberg Gymnasium Göttingen. Die Jury prämierte ihre Entwicklung und den Bau eines ferngesteuerten Besens mit Rüttelantrieb.

(Redaktion)


 


 

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