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Landgericht Nürnberg

Prozess um Millionenbetrug mit Blockheizkraftwerken beginnt

Der Millionenbetrug beim Vertrieb von Blockheizkraftwerken durch die Nürnberger GFE-Gruppe wird von Montag (24. September) an vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verhandelt. Angeklagt sind 14 Verantwortliche des Unternehmens wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs.

Den 13 Männern und einer Frau, die sich zum Teil in Untersuchungshaft befinden, wird vorgeworfen, zwischen Ende 2009 und November 2010 mit Rapsöl betriebene Heizkraftwerke an über 1.400 Kunden verkauft zu haben. Durch einen Pachtzins sollten die Käufer 20 Jahre lang eine Rendite von bis zu 30 Prozent erzielen. Tatsächlich wurde aber nicht einmal ein Prototyp eines solchen Kraftwerkes gebaut.

Urteil erst 2013

Die eingesammelten Gelder in Höhe von rund 62 Millionen Euro sollen die Angeklagten in die eigene Tasche gesteckt haben. Um die in der 319 Seiten umfassenden Anklageschrift aufgelisteten Vorwürfe aufzuklären, hat die Wirtschaftsstrafkammer vorerst 28 Verhandlungstage angesetzt. Die Angeklagten werden von 24 Rechtsanwälten verteidigt. Ein Urteil wird frühestens Ende Januar 2013 erwartet.

(dapd)


 


 

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