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Landkreis Aurich stoppt nach Dioxin-Fund Vermarktung von Eiern aus Bodenhaltung

Nach dem Dioxin-Fund in Freilandeiern von einem Hof im Landkreis Aurich sind bei Kontrolluntersuchungen erneut Grenzwertüberschreitungen festgestellt worden. Das teilt das Verbraucherschutzministerium in Hannover mit.

Zuvor hatte das NRW-Verbraucherschutzministerium in Düsseldorf vor den Eiern aus dem ostfriesischen Aurich gewarnt, die bei Eigenkontrollen in einem Packbetrieb im Raum Münster auffällig geworden waren.

Die Ergebnisse der nach der NRW-Warnung nunmehr in Niedersachsen durchgeführten Kontrolluntersuchungen zeigen laut Ministerium, dass auch die Eier der Bodenhaltung des Betriebes von der Dioxinbelastung betroffen sind.

Vermarktung umgehend vom Landkreis gestoppt

Die Vermarktung, die laut Ministerium bei den Eiern aus Bodenhaltung ausschließlich regional erfolgte, wurde nach dem Feststehen der Untersuchungsergebnisse vom Landkreis Aurich untersagt. Für den Betrieb heißt dies, dass nun sowohl Freiland- wie auch Bodenhaltung amtlich gesperrt sind.

Eine gesundheitliche Gefährdung der Verbraucher gilt laut Ministerium bei einem kurzzeitigen Verzehr als unwahrscheinlich. Generell herrscht jedoch die Maxime, vermeidbare zusätzliche Belastungen mit Dioxinen und PCB beim Menschen zu vermeiden. Vom Konsum noch im Haushalt bzw. Betrieb befindlicher Eier rät das Ministerium daher ab.

Die Stempelnummer der Eier aus Bodenhaltung lautet: 2-DE-0357411 . Der Grund für die Dioxinbelastung ist bislang noch unklar. Die Ermittlungen der zuständigen Veterinärbehörden dauern noch an.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Antonietta
25.09.12 12:33 Uhr
am besten keine Eier essen !!!

Egal ob Käfig- oder Bioeier: am Anfang sind die
Küken, und nur die weiblichen müssen ihr
kümmerliches Dasein als Legehennen fristen. Die
männlichen werden, da es für die
Fleischproduktion spezielle Züchtungen gibt,
nicht mehr gebraucht, aussortiert und vergast oder
vermust. 45 Millionen jedes Jahr alleine in
Deutschland. ->

 

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