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Landkreis Leer

Mobilitätsangebot im Landkreis Leer auf dem Prüfstand

45 Studierende forschen nach neuen Mobilitätsideen für ländliche Räume

Seit dem letzten Wochenende sind Studierende aus Niedersachsen und den Niederlanden in den Landkreisen Leer und Aurich unterwegs, um das Mobilitätsangebot in der Region im doppelten Sinne zu erfahren. „Die ersten Eindrücke konnten die angehenden Gerontologen, Verkehrsmanager, Wirtschaftsingenieure, Stadt- und Regionalmanager, Touristiker, Produktgestalter und AALer (Studiengang „Assistive Technologien“) schon bei ihrer Anreise sammeln. Sie kommen überwiegend aus größeren Städten wie Hannover, Hildesheim, Salzgitter, Oldenburg, Vechta, Wilhelmshaven oder Zwolle (NL)“, so Delia Balzer, Projektleiterin der LINGA.

LINGA – das steht für Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag“ – bietet bereits zum sechsten Mal diese hochschulübergreifende studentische Blockwoche unter dem Motto „Der Nachwuchs forscht für das Alter“ an. Das diesjährige Thema lautet „Hen un wech – immer überall mobil?!“ Neue Mobilitätsideen für ländliche Räume“.

Dieses Jahr ist auch der Landkreis Leer als einer von zahlreichen Partnern mit an Bord. „Mobilität generationenfreundlich zu gestalten, ist vor allem für ländliche Räume eine große Herausforderung. Je mehr unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und unterschiedliches Fachwissen in die Diskussion um Lösungsansätze einfließen, desto interessanter sind häufig die Ideen, die sich daraus entwickeln", sagt Landrat Bernhard Bramlage. Deshalb freue er sich, dass Studenten verschiedenster Fachrichtungen gemeinsam das Thema bearbeiten und die Möglichkeit haben, sich in einem Generationendialog persönlich über die Bedürfnisse der älteren Nutzergruppe zu informieren .
Nachdem die Studierenden am Montag durch verschiedene Vorträgen, unter anderem vom Geschäftsführer der Verkehrsregion Ems-Jade, Tilli Rachner, in das Thema eingeführt wurden, konnten sie am darauffolgenden Exkursionstag Interviews mit Vertretern von Kommunen, Verkehrsbetrieben, dem Landkreis Leer und aus dem Tourismusbereich in Aurich, Bunde, Leer, Moormerland oder Rhauderfehn führen.

Am dritten Tag moderierte dann Sandra Exner von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. den Generationendialog. Ihr Eindruck: „Es gab einen lebhaften Austausch mit auch durchaus kontroversen Diskussionen, aber vor allem hatten alle viel Spaß beim Dialog der Generationen.“ An diesem Austausch nahmen insgesamt elf Vertreter für die Zielgruppe Ältere/Senioren aus dem Landkreis Leer teil.

Aktuell rauchen im Europahaus in Aurich die Nachwuchsköpfe. Unter Hochdruck gilt es neue Produkte oder Dienstleistungen zur Mobilität zu entwickeln, bestehende Mobilitätsangebote anzupassen oder aufeinander abzustimmen. Ihre Ergebnisse präsentieren die zehn interdisziplinär besetzen Teams einer Fachjury. Diese wird drei Preisträger auswählen.

Im Rahmen einer offiziellen Abschlussveranstaltung sollen am Freitag (22. Mai) von 14 bis 16 Uhr im Maritimen Kompetenzzentrum in Leer, die besten drei Ideen präsentiert werden. Preisverleihung nimmt Staatssekretärin Birgit Honé vor.

(Redaktion)


 


 

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