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Landkreis Osnabrück/Bad Laer

Wohnträume auf riesigem Kinobildschirm

Neues Besucherzentrum von Feldhaus Klinker in Bad Laer eröffnet Architekten neue Blicke auf Bauvorhaben

Moderne Computer- und Animationstechnik

Ein bisschen sieht es aus wie im „Raumschiff Enterprise“: Der so genannte Konfigurator-Raum im neuen Besucherzentrum des Unternehmens Feldhaus Klinker in Bad Laer eröffnet Architekten und Bauwilligen ganz neue Blicke auf ihr Bauvorhaben. Mithilfe von Computer- und moderner Animationstechnik entstehen auf dem riesigen Kinobildschirm Wohnträume aus Klinkern oder Riemchen, jeweils kombiniert mit passgenauen Fensterrahmen, einer stimmigen Pflasterung oder sogar variabler Fugenfarben.

„Unsere Technik simuliert das spätere Bauergebnis: Die Kunden können hier in der Planungsphase virtuell ihre Ideen rund um die Baumaterialien realisieren und den optischen Eindruck überprüfen“, erklärte Geschäftsführerin Nicola Feldhaus bei einem Unternehmensbesuch von Landrat Dr. Michael Lübbersmann und Landkreis-Wirtschaftsförderer Siegfried Averhage gemeinsam mit dem Bad Laerer Bürgermeister Franz Vollmer.

1.400 Quadratmeter

Das neue Besucherzentrum verfügt auf insgesamt rund 1.400 Quadratmetern Fläche über Büros, Veranstaltungsräumlichkeiten und eine große Ausstellung. Hier können sich Fachleute und auch private Bauherren im so genannten Vorverkauf individuell beraten lassen. „Für uns beginnt damit eine neue Phase der Kundenansprache: Unser Beraterteam ist hier in Büros direkt an der Ausstellung untergebracht“, erläuterte Petra Feldhaus, die das Marketing des Unternehmens verantwortet. Auf zwei „Beratungsinseln“ informieren die Feldhaus Klinker-Experten jedoch nicht nur über die verschiedensten Klinker und Riemchen des Unternehmens. Kunden erfahren auch alles rund um die Vor- und Nachteile verschiedener Wandaufbauten. Einen besonderen Service gibt es für Kunden, die mehr als 500 Quadratmeter Klinker oder Riemchen bestellen: Sie können sich aus den angebotenen Modellen ihre ganz individuelle Mischung zusammenstellen und ihrem Bauprojekt damit ein unverwechselbares Gesicht geben.

Beginn als kleiner bäuerlichen Betrieb

Auch die Firmengeschichte konnten Lübbersmann, Averhage und Vollmer in den neuen Räumlichkeiten anhand verschiedener Exponate kennenlernen, darunter auch ein gebrannter Tonstein der alten Bad Laerer Marienkirche. Die Entwicklung des Unternehmens beeindruckte die Gäste: In den vergangenen 150 Jahren ist aus einem kleinen bäuerlichen Betrieb ein international anerkanntes Unternehmen entstanden, dessen Produkte heute in den USA ebenso geschätzt werden wie in den Beneluxstaaten, Großbritannien oder Russland. Insgesamt liegt der Exportanteil bei 50 Prozent. Heute werden in Bad Laer mit rund 130 Mitarbeitern über 2.500 unterschiedliche Produkte hergestellt. Dennoch blieb Feldhaus Klinker stets ein Familienunternehmen und legt großen Wert auf diese Tradition, erläuterten Nicola und Petra Feldhaus.

(Redaktion)


 


 

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