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Landkreis Osnabrück

Landkreis Osnabrück mit Abschlussurkunde des INQA-Audits ausgezeichnet

Verbesserungspotentiale in der Organisations- und Personalpolitik ermittelt. Der Landkreis Osnabrück gehört zu den ersten Teilnehmern des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Für die erfolgreiche Vollendung des Prozesses wurde der Landkreis jetzt als bundesweit fünfter Teilnehmer mit der offiziellen Abschlussurkunde ausgezeichnet.

Als Arbeitgeber gut aufgestellt

Mithilfe des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur können sich Unternehmen und Verwaltungen Klarheit darüber verschaffen, wie zukunftsorientiert ihre Organisations- und Personalpolitik ist und wo Verbesserungspotenziale liegen. Am Ende des zweistufigen Prozesses erhält der Landkreis Osnabrück jetzt die Abschlussurkunde. Landrat Michael Lübbersmann freute sich über das erfolgreiche Abschneiden: „Die Auszeichnung belegt, dass der Landkreis Osnabrück als Arbeitgeber gut aufgestellt ist und sich ständig weiterentwickelt. Eine Voraussetzung dafür ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ideen einbringen können, was sich auch im Auditierungsprozess gezeigt hat.“

Grundlage: Die Ergebnisse einer (anonymen) Befragung der Mitarbeiter

Der Prozess startete 2013 mit einer Informationsveranstaltung für die Belegschaft. Anschließend wurden in einer anonymen Befragung der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung Veränderungsbedarfe ermittelt. Prozessbegleiterin Heike Andreschak, die die Urkunde persönlich an den Landkreis überreicht, äußert sich beeindruckt über die Motivation auf allen Ebenen: „Der Landkreis Osnabrück hat sich von Anfang an hohe Ziele gesetzt und ist in vielen Handlungsfeldern aktiv geworden.“ Interne Projektgruppen, bestehend aus Beschäftigten aller Abteilungen und Bereiche sowie der Führungskräfte, erstellte auf Basis der Mitarbeiterbefragung und der angesprochenen Themen einen umfassenden Entwicklungs- und Maßnahmenplan für die Themenbereiche Personalgewinnung, Personalbindung, Ausbildung, Kommunikation, Frauenförderung, Vielfalt und Gesundheit.

Wichtige Anregungen und Impulse von Mitarbeitern

„In unserem Haus haben wir uns schon früh mit dem Thema moderne Personalführung auseinandergesetzt. Mit der Einführung unseres Personalkonzeptes ‚Der Landkreis Osnabrück, ein Arbeitgeber gibt Perspektiven‘ war für uns der richtige Zeitpunkt gekommen, alle Maßnahmen, die sich mit dem Thema Personal beschäftigen, noch einmal kritisch zu überdenken. Das INQA-Audit hat uns den passenden Rahmen gegeben, um Verbesserungen zielgerichtet und konsequent anzugehen“, sagte der Erste Kreisrat und Personaldezernent Stefan Muhle. Besonders positiv bewertete er den ganzheitlichen Ansatz, bei dem alle Mitarbeiter, von der Führungsebene bis in die Fachabteilungen, in den Prozess einbezogen wurden. Die Partizipation und das Engagement der Mitarbeiter auf allen Ebenen hatten bei der Durchführung wichtige Anregungen und Impulse geliefert und den nachhaltigen Erfolg des INQA-Audits sichergestellt.

Das INQA-Audit, ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und wurde in enger Zusammenarbeit von der Bertelsmann Stiftung, dem Demographie Netzwerk e.V. (ddn) und dem Institut „Great Place to Work“ entwickelt.

(Redaktion)


 


 

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