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Landkreis Osnabrück

Landkreis will "Familiengerechter Kreis" werden

Familiengerechtigkeit hat sich der Landkreis Osnabrück auf die Fahnen geschrieben. Dies wird er mit einem Audit-Prozess untermauern: Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten jetzt Landrat Michael Lübbersmann und Beatrix Schwarze, Geschäftsführerin des Vereins Familiengerechte Kommune.

Maßnahmen sollen den Wirtschaftsstandort Landkreis Osnabrück stärken

Zahlreiche Themen werden in dem Verfahren in den Blick genommen. Dazu gehören etwa Familienpolitik, Erziehung und Betreuung, Bildung und Arbeitswelt, Wohnqualität und Generationengerechtigkeit. In diesem Rahmen wird nicht nur eine Bestandsaufnahme bisheriger Leistungen und Angebote gemacht. Genauso geht es um die Entwicklung zukünftiger Bausteine, die zu mehr Lebensqualität für Familien beitragen sollen und gleichzeitig den Landkreis Osnabrück als Wirtschaftsstandort stärken.

 „Familien sind die Zukunft der Kommunen“

Dass Familiengerechtigkeit ein wesentlicher Standortfaktor geworden ist, betont Lübbersmann: „Wir möchten dazu beitragen, dass Familien und Unternehmen durch zeitgemäße Strukturen an die Region gebunden werden. Mit dem Verein Familiengerechte Kommune steht uns ein erfahrener Partner zur Seite, mit dem wir neue Impulse geben können.“ Familien würden sich dort niederlassen, wo attraktive Arbeitgeber, hohe Wohnqualität und Strukturen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf existierten. Mit entsprechenden Rahmenbedingungen werde auf die demografische Entwicklung reagiert und dem daraus resultierenden drohenden Fachkräftemangel entgegengewirkt. Daher gilt, so Lübbersmann: „Familien sind die Zukunft der Kommunen.“

 Dauer: 4 Jahre

Das Audit wird voraussichtlich vier Jahre dauern. Im ersten Jahr durchläuft der Landkreis den Zertifizierungsprozess. Im Anschluss geht es darum, die entwickelten Maßnahmen für mehr Familiengerechtigkeit umzusetzen. Die einzelnen Bausteine sollen laufend auf ihre Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Das Verfahren sieht eine enge Zusammenarbeit zwischen Landkreis und den kreisangehörigen Kommunen vor, schließlich leben und arbeiten die Familien dort. Mit der Samtgemeinde Neuenkirchen und der Gemeinde Hagen durchlaufen bereits zwei Kommunen eigene Audits. Diese stellen Schnittstellen zwischen Kommunen und dem Landkreis heraus.

 Prozess ist politisch gewollt

Der Kreistag hatte auf der Sitzung vom 20. Juli die Durchführung des Audits beschlossen und damit die politische Verbindlichkeit betont. Begleitet wird der Prozess durch die Auditorin Kerstin Schmidt vom Verein Familiengerechte Kommune. In das Verfahren sind neben dem Landkreis zahlreiche weitere Beteiligte wie Mitgliedskommunen, Unternehmen, Jobcenter oder Verbände eingebunden.

(Redaktion)


 


 

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