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Landkreis Osnabrück

Landrat besuchte Rabe Agri in Bad Essen

„Es ist beeindruckend, wie effizient und modern bei Rabe Agri heute produziert wird. Das Unternehmen ist fußballerisch gesehen von der Kreisliga in die Bundesliga aufgestiegen“, lobte der Osnabrücker Landrat Manfred Hugo bei seinem Besuch die Entwicklung des Bad Essener Herstellers von Geräten zur Bodenbearbeitung.

In diesem Jahr wird das Unternehmen 120 Jahre alt, was mit einem großen Familienfest und einem Feldtag im August gefeiert werden soll. „Wir besinnen uns in dem immer komplexer werdenden Markt auf unsere Stärken und gehen zurück auf unsere Basics: Pflüge, Kreiseleggen und Sätechnik. Erstmals fertigen wir in diesem Jahr wieder mehr als 1.000 Pflüge“, betonte Unternehmerin Stephanie Egerland-Rau bei dem Firmenrundgang. Vor drei Jahren übernahm die Unternehmerfamilie Rau aus Osnabrück die Rabe Aktivitäten und investierte außer in Maschinen und Anlagen für die Fertigung maßgeblich in moderne Organisationsstrukturen und zukunftsfähige Fertigungsabläufe. „Unsere Aufgabe war es zunächst, 20 Jahre alte Prozesse in der Fertigung zu ändern. Nach drei Jahren intensiver Arbeit und Neustrukturierung beginnen wir jetzt die ersten Früchte zu ernten“, so Geschäftsführer Martin Börger.

Mitarbeiterzahl stark gestiegen

Die positive Entwicklung des Unternehmens im Umfeld der starken Agrartechnik im Osnabrücker Land hob auch der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS), Ansgar Pohlmann, hervor. „Rabe Agri ist wieder ein international anerkanntes Unternehmen. Die Zahl der Mitarbeiter ist seit dem Neu-Start vor drei Jahren von 175 auf 300 angestiegen. Das ist eine Größe für Bad Essen und den Landkreis.“ Zudem ist das Unternehmen in Deutschland das Einzige, das sich mit der Zertifizierung DIN EN ISO 9001 schmücken darf. Die Kunden des Unternehmens stammen mittlerweile aus der ganzen Welt, wobei insbesondere Frankreich im Fokus des Unternehmens steht, hier ist nach Deutschland der zweitgrößte Absatzmarkt. Auch in Osteuropa, vor allem in Bulgarien, sei die Geschäftsentwicklung positiv, so die Firmenchefin. Sogar im Iran setzt die Landwirtschaft auf Grubber aus dem Osnabrücker Land. „Die Produkte von Rabe sind wieder gefragt“, freut sich auch Günter Harmeyer, Bürgermeister von Bad Essen. „Dank des Einsatzes des Betriebes und der Qualität der Arbeit konnten wir erleben, wie sich Rabe aufgerichtet hat und heute in der Agrartechnik eine führende Rolle spielt.“

(Redaktion)


 


 

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