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Bundesbank-Vizepräsidentin

Lautenschläger gegen Spaltung in Investment- und Geschäftsbanken

Die Bundesbank hat Forderungen nach einer Zerschlagung deutscher Banken widersprochen. Eine Aufspaltung in Investment- und Geschäftsbanken würde das Risiko für das Finanzsystem nicht verringern, schreibt Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger in einem Beitrag für die "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht.


"Tatsächlich wird man - die Möglichkeit einer sauberen Trennung beider Geschäftsarten unterstellt - für klassische Banken einige Gefahren reduzieren können. Gleichzeitig steigen aber andere Risiken", schrieb Lautenschläger. Auch nach solch einer Aufteilung könne daher der Staat gezwungen sein, Banken durch Milliardenhilfen zu retten. Lautenschläger bezweifelte, dass ein "Trennbankensystem" vereinbar sei mit der Struktur der deutschen Wirtschaft.

(dapd )


 


 

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