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Amtsgericht stellt Gläubigern Millionenbetrag in Rechnung

Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat den Gläubigern der US-Investmentbank Lehman Brothers 67 Millionen Euro für das Insolvenzverfahren in Rechnung gestellt.

Ein Gerichtssprecher bestätigte am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatts" (Freitagsausgabe). Den Angaben zufolge wurde das für das Insolvenzverfahren berechnete Geld bereits bezahlt.

Der Stuttgarter Insolvenzexperte Volker Grub kritisierte in der Zeitung die hohen Gerichtsgebühren und sagte, diese müssten in einem "vernünftigen Verhältnis" zum Aufwand stehen. Der für Insolvenzverfahren zuständige Sprecher des Amtsgerichts, Roland Glöckner, sagte jedoch, der Betrag könne sich noch deutlich verringern. Das Gericht prüfe derzeit, ob in dem Fall eine Deckelungsvorschrift des Insolvenzrechts greife.

Die Lehman-Pleite hatte im September 2008 die Finanzkrise ausgelöst. In der Folge musste auch die deutsche Tochter in Frankfurt Insolvenz anmelden.

(dapd)


 


 

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