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Lena Meyer-Landrut

"Die Gesamtschule hat mich gerettet"

Die Sängerin Lena Meyer-Landrut, Siegerin des Eurovision Song Contest 2010, sieht den Wechsel vom Gymnasium auf die Gesamtschule als einen positiven Wendepunkt in ihrem Leben. "Vom Gemeinschaftsgefühl" sei sie begeistert gewesen, sagte sie dem "Zeit Magazin".

Die Gesamtschule habe sie gerettet, so Meyer-Landrut weiter. Weil sie nach einer Krankheit die neunte Klasse nicht wiederholen wollte, ging sie in ihrer Heimatstadt Hannover vom Gymnasium an die IGS Roderbruch, eine integrierte Gesamtschule mit hohem Ausländeranteil.

"Da wurde halt geschrien: Ey, du Spasti, gib mal dein Brot! Aber dann wurde das Brot geteilt. Es war familiär." (Lena Meyer-Landrut)

"Der Wechsel hat meinen Charakter und meine Sozialkompetenz geprägt", sagt die heute 20-Jährige. "Klar, es wurde total viel gepöbelt. Man sagte nicht: Also ich kaufe mir in der Pause eine Honigwaffel. Da wurde halt geschrien: Ey, du Spasti, gib mal dein Brot! Aber dann wurde das Brot geteilt. Es war familiär. Es war irgendwie alles uncool und deshalb entspannt,"m so die ESC-Gewinnerin weiter im "Zeit Magazin". Auf dem Gymnasium dagegen sei es wichtig gewesen, Markenartikel zu tragen und sich zu schminken.

(Redaktion)


 


 

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