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"Salzburg-Tage" in Bremen

Lehre von Leopold Kohr steht im Zentrum – „Lehre vom rechten Maß“

Mit zahlreichen Veranstaltungen – Ausstellungen, Konzerten, Kabarett, Vorträgen und Wirtschaftsgesprächen – präsentiert sich in den nächsten Wochen die Mozartstadt Salzburg in der Freien Hansestadt Bremen. Im Zentrum der „Salzburg-Tage“ steht eine Ausstellung über Leben und Werk des Philosophen und Nationalökonomen Leopold Kohr im Haus der Wissenschaft, die kürzlich vom Bremer Politikwissenschaftler und Friedensforscher Prof. Dr. Dieter Senghaas und dem Salzburger Landesbeauftragten für kulturelle Sonderprojekte, Prof. Alfred Winter, eröffnet wird.

Leopold Kohr (1909 -1994), Träger des „Alternativen Nobelpreises“, dessen Lebensthema die „Lehre vom rechten Maß“ war und der in Theorie und Praxis immer für kleine politische und wirtschaftliche Einheiten gestritten hat, „passt wunderbar zu Bremen“, sagt der Präsident des Senats, Bürgermeister Jens Böhrnsen, der gemeinsam mit dem Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer die Schirmherrschaft für die Veranstaltungsreihe übernommen hat.

Austausch über gemeinsame Projekte

Haslauer, in der Salzburger Landesregierung zuständig für Tourismus und kulturelle Sonderprojekte, wird am 19. Juli nach Bremen kommen und u.a. mit Bürgermeisterin und Finanzsenatorin Karoline Linnert, dem Geschäftsführer der Deutschen Kammerphilharmonie, Albert Schmitt, und dem Geschäftsführer der Bremer Touristik-Zentrale, Peter Siemering, über mögliche gemeinsame Projekte der beiden Städte sprechen. Außerdem gibt er einen kleinen Empfang für interessierte Bremer Unternehmerinnen und Unternehmer. Am Abend des 19. Juli hält der österreichische Diplomat Dr. Michael Breisky im Kaminsaal des Rathauses einen Vortrag zum Thema „Leopold Kohr und die 10 Mega-Trends der Post-Globalisierung“.

Einen Tag später, am 20. Juli, gibt die in Salzburg lebende türkische Sängerin Nihan Devecioglu mit der Pianistin Güldiyar Tanridagli ein Konzert in der Glocke. Die in Istanbul geborene Sängerin versteht sich als Mittlerin zwischen den Kulturen. In einem interkulturellen Projekt vor zwei Jahren trat sie mit türkischen Musikern in katholischen Kirchen in Salzburg, Istanbul, Bayreuth und Bonn auf. Selbst in der New Yorker Carnegie Hall hat sie schon gesungen.

Ein besonderes „Schmankerl“ steht schon am Freitag, den 9. Juli um 20:00 Uhr auf dem Programm. Da wird nämlich im Bremer-Presse-Club die Neuerscheinung der Aufsatzsammlung von Leopold Kohr „Das akademische Wirtshaus“ präsentiert, musikalisch begleitet von der international besetzten Gruppe „Querfeldein“.

Am 10. Juli eröffnet Weserburg-Direktor Carsten Ahrens in der Galerie und Weinbar „Paradiso“ eine Ausstellung des Salzburger Malers Karl Hartwig Kaltner. Und am 27. Juli schließlich treten die Salzburger Kabarettisten Anita Köchl und Edi Jäger in der „Ständigen Vertretung“ mit ihrem Programm „Karl Valentin & Loriot“ auf.

(Redaktion)


 


 

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