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Hochwasserschutz in Lingen

Letzter Teilabschnitt vom NLWKN genehmigt

Der Ausbau von Hochwasserdämmen in Lingen steht nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) vor dem Abschluss: Mit der Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses für den Bau der Hochwasserschutzanlagen im Ortsteil Schepsdorf genehmigte die Landesoberbehörde jetzt den letzten Teilabschnitt.

Den ersten Bauabschnitt zur Errichtung von Dämmen und Spundwänden am linken Ufer der Ems hatte der NLWKN bereits im August 2008 genehmigt. "Die Abtrennung des letzten Teilstücks in Schepsdorf war notwendig geworden, damit der Dammverlauf aus Sicht des Hochwasser- und des Naturschutzes optimal geplant werden konnte", erläuterte Heiner Dierken vom zuständigen NLWKN in Oldenburg. Der vorhandene Damm ist zu niedrig und genügt auch in seinem Aufbau nicht den modernen Standards.

Lingener Anlage schützt auch vor einem Jahrhunderthochwasser

Den gestiegenen Anforderungen entsprechend, werden die künftigen Anlagen in Lingen auf eine Höhe von bis zu drei Metern über Geländehöhe ausgebaut und bieten damit auch linksseitig der Ems Schutz vor einem Hochwasser, wie es statistisch alle einhundert Jahre zu erwarten ist. Die Baukosten für den letzten 1,1 Kilometer langen Teilabschnitt belaufen sich auf 900.000 Euro. Bauherr und Antragsteller ist die Stadt Lingen. Der Planfeststellungsbeschluss liegt mit den Planunterlagen noch bis zum 8. Juni 2009 bei der Stadt Lingen zur Einsicht aus.

(Redaktion)


 


 

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