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Medienbericht

Wende in Libyen bringt keine Entspannung an den deutschen Tankstellen

Die Autofahrer werden voraussichtlich angesichts der Probleme bei der Einführung des Biosprits E10 zur Kasse gebeten. Hintergrund sind hohe Strafgelder, die den Benzinkonzernen drohen, da sie hinter den Vorgaben der Bundesregierung hinterherhinken.

"Die Kosten für die Nichterfüllung der Quote dürften vermutlich für die Branche zwischen 300 bis 400 Millionen Euro liegen", sagte Uwe Franke, der Europa-Chef des Mineralölkonzerns BP, der Essener "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Franke kündigte an, zumindest zum Teil müssten die Autofahrer diese Kosten begleichen. "Der Benzinpreis bildet sich im Wettbewerb. Insofern bleibt abzuwarten, was sich auf dem Markt durchsetzen lässt. Am Ende wird den Unternehmen allerdings nichts anderes übrig bleiben, als die entstandenen Kosten an die Kunden weiterzugeben", sagte Franke. Zum britischen BP-Konzern gehört auch die deutsche Tankstellenkette Aral, die mit bundesweit rund 2500 Stationen Marktführer ist.

Trotz der Wende im Ölförderland Libyen müssen sich die Autofahrer nach Einschätzung von Franke auf anhaltend hohe Benzinpreise einstellen. "Ich gehe davon aus, dass der Rohölpreis in absehbarer Zeit um die 100-Dollar-Marke schwanken und immer wieder auch darüber liegen wird.

(ots / WAZ)


 


 

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