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Machtkampf mit Continental geht in die nächste Runde - Ex-Kanzler Schröder vermittelt

Während sich der Aufsichtsrat der Continental am Samstag über die Attacken der Schaeffler-Gruppe gegen Conti-Aufsichtsratschef Hubertus von Grünberg beraten will, kommen aus Herzogenaurach friedlichere Töne.

Experten sind aber der Auffassung, das Schaeffler mit dem Lob für Conti-Vorstandschef Neumann einen Keil zwischen ihn und den ungebliebten von Grünberg treiben wolle. Schaeffler hatte am Dienstag gedroht, den gesamten zehnköpfigen Aufsichtsrat auszuwechseln, sollte von Grünberg weiterhin die Fusion hintertreiben (wir berichteten).

Schaeffler rief nun alle Beteiligten bei Conti - Führungsspitze, Gewerkschaften und Politik - dazu auf, an einem runden Tisch die Probleme zu diskutieren. Unterdessen ist Ex-Kanzler Schröder als Mediator aktiv geworden und führt ebenfalls Gespräche mit den Beteiligten. Schröder soll dafür, sorgen dass die Investorenvereinbarung, die Schaeffler bis 2012 die Kontrolle über 49,9 Prozent der Conti-Aktien und vier Aufsichtsratsposten zugesteht, auch eingehalten wird.

Beide Unternehmen geben in Zeiten der Finanzkrise kein gutes Bild ab: Hoch verschuldelt umkreisen sich Schaeffler und die Conti seit Monaten mißtrauisch und vergeben so wertvolle Zeit für strategische Neuausrichtungen. Continental hatte zuletzt bei zwei zukfunftsträchtigen Aufträgen für die Entwicklung von Elektro-Autos passen müssen (wir berichteten).

(Redaktion)


 


 

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