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Arbeitsmarkt im März 2011

Weniger Erwerbslose als im Vorjahr

Die Erwerbstätigkeit und die Erwerbslosigkeit in Deutschland entwickelten sich im März 2011 weiter günstig. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, lag die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland mit 40,48 Millionen Personen um mehr als eine halbe Million höher als noch vor einem Jahr. 2,73 Millionen Personen waren erwerbslos. Die Erwerbslosenquote sank damit im März 2011 auf 6,5%.

Nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung stieg im März 2011 die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2010 um 561.000 Personen oder 1,4%. Gegenüber dem Vormonat Februar erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im März 2011 um 153.000 Personen beziehungsweise 0,4%. Diese Steigerung ist nach Angaben der Wiesbadener Statistiker sowohl Ergebnis konjunktureller als auch saisonaler Einflüsse. Saisonbereinigt legte die Zahl der Erwerbstätigen im März 2011 gegenüber dem Vormonat um 39.000 Personen zu (+ 0,1%).

Erwerbslosenquote von 6,5 Prozent

Im März 2011 waren insgesamt 2,73 Millionen Personen erwerbslos. Dies entspricht einer Erwerbslosenquote von 6,5%. Verglichen mit der Situation vor einem Jahr - im März 2010 - ist die Zahl der Erwerbslosen damit deutlich um 490.000 Personen beziehungsweise um 15,3% zurückgegangen. Gegenüber dem Vormonat Februar ist die Erwerbslosenzahl um 30.000 Personen gesunken, was einem relativen Rückgang von 1,1% entspricht. Bereinigt um saisonale Einflüsse (Trendschätzung) ergibt sich im Vormonatsvergleich im März 2011 ebenfalls ein Rückgang der Erwerbslosigkeit um 20.000 Personen beziehungsweise um 1,2%. Die bereinigte Erwerbslosenquote betrug 6,3%.

Wirtschaftskrise: Junge Menschen besonders betroffen

Junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren waren durch die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt besonders betroffen. Noch vor einem Jahr, im März 2010, lag die bereinigte Erwerbslosenquote für diese Altersgruppe bei 10,8%. Jetzt profitierte sie stärker vom wirtschaftlichen Aufschwung, denn bis März 2011 ist die Quote um rund 24% zurückgegangen. Demgegenüber fiel die bereinigte Quote der 15- bis 74-Jährigen nur um etwa 15%. Trotzdem lag im März 2011 die bereinigte Erwerbslosenquote junger Menschen mit 8,2% noch deutlich über der bereinigten Quote der 15- bis 74-Jährigen von 6,3%.

(Redaktion)


 


 

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