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Tarifkonflikt

GDL kündigt Streikpause bis 1. Mai an

In der Tarifauseinandersetzing bei den privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen hat die Lokführergewerkschaft GDL eine Streikpause angekündigt. Sie werde ihre Mitglieder bis zum 1. Mai 2011 nicht zum Arbeitskampf aufrufen, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag in Frankfurt am Main mit.

Die GDL gehe damit "einen Schritt auf die Arbeitgeber zu, um diesen verhärteten Tarifkonflikt nun entschärfen". Der Gewerkschaftsvorsitzende Claus Weselsky sagte, die Arbeitgeber hätten jetzt "die historische Chance", endlich Verhandlungen zu Rahmentarifverträgen aufzunehmen.

Die GDL biete dabei erneut an, die Haustarifverträge entsprechend der wirtschaftlichen Situation der Unternehmen stufenweise an den Rahmentarifvertrag anzubinden. Hierbei werde die GDL auf die jeweiligen betrieblichen Bedürfnisse eingehen, sagte der GDL-Bundesvorsitzende.

Streik endet planmäßig am frühen Donnerstagmorgen

Der derzeitige Streik endet der Gewerkschaft zufolge wie geplant am Donnerstag um 2:00 Uhr. Er hatte am Montag begonnen. Dabei haben nach Gewerkschaftsangaben im Durchschnitt fast drei Viertel der Züge der bestreikten Unternehmen stillgestanden. Die GDL-Mitglieder hätten sich zu 100 Prozent am Streik beteiligt.

Nach der am Mittwoch erfolgten Zustimmung der GDL-Bundestarifkommission zu dem Tarifpaket der Deutschen Bahn will die GDL den Privatbahnen nun die entsprechenden Verträge zusenden. Die Arbeitgeber hätten somit Gelegenheit, die Forderungen der GDL zu prüfen und auf dieser Basis Verhandlungsangebote und konkrete Terminvorschläge zu unterbreiten, sagte Weselsky.

(dapd )


 


 

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