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Bundeslandwirtschaftsministerium

Maisanbau für Biogas-Produktion führt zu Wildschweinplage

Der steigende Maisanbau infolge des Biogasbooms hat in Deutschland zu einer Wildschweinplage mit hohen Schäden geführt. Das erklärte das Bundeslandwirtschaftsministerium gegenüber dem Magazin Wirtschafts-Woche.

Die moderne Kulturlandschaft mit großflächigen Maisschlägen biete den Schwarzkitteln ideale Nahrungs- und Rückzugsbedingungen. Gleichzeitig sei eine intensive und nachhaltige Bejagung auf diesen großen Flächen nur schwer möglich. Trotz vervierfachter Abschusszahlen in den vergangenen 20 Jahren stiegen die Wildschäden massiv an.

"Goldene Fruchtfolge" für Sauen

Zur modernen Kulturlandschaft zählen neben riesigen Maisschlägen immer mehr Rapsfelder für die Biodieselproduktion. Raps und Mais, dazwischen noch Weizen, bildeten für Sauen eine "goldene Fruchtfolge", sagte Andreas Leppmann vom Deutschen Jagdschutzverband. Hinzu kämen seit einigen Jahren Eicheln satt in fast jedem Winter, was eine eindeutige Folge des Klimawandels sei.

(dapd )


 


 

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