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Manroland-Schieflage

Druckmaschinenenhersteller leiden unter Printmedien-Krise

Die Druckmaschinen-Branche war lange Zeit ein Aushängeschild der deutschen Wirtschaft. Fast jeder hatte schon Zeitungen, Verpackungen, Plakate und Werbung in der Hand, die mit ihren Maschinen gedruckt werden. Doch billige Konkurrenz aus Asien und das Internet haben die Geschäfte sehr erschwert.

Von Roman Keßler

Die drei weltweit größten Konzerne kommen aus Süddeutschland: Branchenprimus Heidelberger Druckmaschinen hat in Deutschland rund 10.500 Beschäftigte. Heideldruck schrieb zuletzt rote Zahlen.

Auch die Nummer zwei, die Würzburger Firma Koenig & Bauer, hatte Schwierigkeiten, konnte sich aber mit Nischenprodukten gut halten. Friedrich Koenigs hatte 1814 zum ersten Mal mit Dampfkraft gedruckt.

Manroland war auf Printmedien spezialisiert

Der drittgrößte Hersteller von Druckmaschinen, Manroland, litt am meisten. Manroland spezialisierte sich besonders auf den Zeitungsdruck und wurde deshalb von der Printmedien-Krise voll erfasst. Nun sind drei deutsche Werke in Augsburg, Offenbach und Plauen mit insgesamt 6.600 Beschäftigten von der Krise betroffen.

Damit stehen die Deutschen allerdings nicht allein, denn auch die japanischen Druckmaschinenhersteller haben Probleme.

(dapd )


 


 

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