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Manroland

EU will früheren Mitarbeitern mit Millionensumme helfen

Die Europäische Kommission will den früheren Mitarbeitern des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland (ehemals MAN Roland) mit 5,3 Millionen Euro unter die Arme greifen.

Das Geld aus dem EU-Globalisierungsfonds soll den rund 2.100 Betroffenen des Unternehmens sowie drei Subfirmen und Zulieferern helfen, ihren Weg zurück in den Arbeitsmarkt zu finden. Zusätzlich werde von deutscher Seite noch einmal die gleiche Summe bereitgestellt, sodass sich die Hilfen auf über zehn Millionen Euro beliefen, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel.

Mit dem Geld sollen den Angaben zufolge beispielsweise Weiterbildungen, Hilfen bei der Job-Suche und Beratungen für Arbeitslose gefördert werden, die sich mit einer Geschäftsidee selbstständig machen wollen. Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten müssen dem Kommissionsvorschlag noch zustimmen.

Manroland, einst drittgrößter Druckmaschinenhersteller der Welt, hatte im vergangenen November Insolvenz angemeldet. Für die Werke in Augsburg und Offenbach fanden sich Käufer, für den Standort Plauen laufen die Verhandlungen noch. Die deutsche Druckmaschinenhersteller leiden seit geraumer Zeit unter der billigen Konkurrenz aus Asien und dem zunehmenden Stellenwert des Internets. Zudem blieben in der Krise 2008 dringend nötige Investitionen aus, der Markt brach nach Branchenschätzungen um etwa 40 Prozent ein.

(dapd)


 


 

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