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Deutscher Aktienmarkt schließt im Minus - Euro um 1,23 Dollar

Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Dax büßte 0,3 Prozent auf 6.754 Punkte ein. Einen Tag vor den mit Spannung erwarteten Sitzungen der Notenbanken in Europa und den USA herrschte bei den Anlegern Unsicherheit. Sie erhoffen sich von der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank Fed Maßnahmen im Kampf gegen die Eurokrise und zur Stützung der Konjunktur.

Am Dienstag hatte sich der Dax knapp bei 6.772 Zählern behauptet.

EZB-Chef Mario Draghi hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die europäische Notenbank werde alles für den Erhalt des Euro tun. Das hatte die Fantasie der Anleger angeregt und die Kurse über mehrere Tage nach oben getrieben.

Die deutschen Nebenwerte legten am Mittwoch zu. Der MDax stieg um 0,6 Prozent auf 10.891 Punkte. Der TecDAX kletterte noch stärker um 0,7 Prozent auf 783 Punkte.

An der New Yorker Wall Street gab es zunächst nicht viel Bewegung. Der Dow-Jones-Index legte um 0,2 Prozent auf 13.042 Punkte zu. Der Nasdaq Composite lag kaum verändert bei 2.936 Zählern.

Der Euro zeigte sich knapp behauptet. Die Gemeinschaftswährung kostete am Abend 1,2304 Dollar.

Tagessieger im Dax waren HeidelbergCement mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 38,56 Euro. Dicht dahinter lagen Henkel mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent auf 59,49 Euro, nachdem der Konzern gute Quartalszahlen präsentiert hatte. Metro notierten 1,5 Prozent fester bei 22,74 Euro.

Dagegen sackten Infineon um 3,5 Prozent auf 5,72 Euro ab. Unzufrieden waren die Anleger mit BMW. Der Autokonzern hatte am Morgen einen Gewinneinbruch vermeldet. Das Papier fiel um fast drei Prozent auf 58,99 Euro. Deutsche Bank büßten 1,5 Prozent auf 24,50 Euro ein.

Im MDax gewannen EADS 5,4 Prozent auf 31,01 Euro. Zuvor hatten Analysten die Aktie des europäischen Luftfahrtkonzerns mit Verweis auf gute Halbjahreszahlen höher eingestuft. Lanxess gewannen 2,3 Prozent auf 57,82 Euro. Sky Deutschland notierten zwei Prozent fester bei 2,54 Euro.

Großer Gewinner im TecDax war der Mobilfunkanbieter Drillisch, der starke Quartalszahlen vorlegte. Das Papier sprang um 8,3 Prozent auf 8,26 Euro. Evotec legten um 3,8 Prozent auf 2,7 Euro zu, ebenso wie Aixtron auf 11,14 Euro.

Hinten lagen Suess Microtec mit einem Abschlag von drei Prozent auf 8,88 Euro. Cancom büßten 2,5 Prozent auf 14,55 Euro ein. QSC notierten 1,2 Prozent leichter bei 2,29 Euro.

(dapd )


 


 

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