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Medienbericht

Brandenburger Verfassungsschutz soll zwei Quellen im NSU-Umfeld gehabt haben

Der Brandenburger Verfassungsschutz hatte womöglich gleich zwei V-Leute im unmittelbaren Umfeld der NSU-Terrortruppe platziert: eine bekannte Quelle und eine noch nicht enttarnte und womöglich weiter aktive Quelle, berichtet die linksgerichtete Tageszeitung "Neues Deutschland" in ihrer Donnerstagausgabe.

Beide Neonazis hatten demnach auch intensive Kontakte zum Führer des militanten Nazi-Netzwerk Combat 18 aus Großbritannien, heißt es in dem Bericht. Der Verfassungsschutz hatte noch 2004 derartige Aktivitäten verleugnet. In den der Zeitung vorliegenden Berichten des zweiten V-Manns aus dem Jahr 1998 an den zuständigen Referatsleiter des Brandenburger Geheimdienstes wird demzufolge mehrfach darauf verwiesen, dass für das untergetauchte Jenaer Trio - Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe - Waffen besorgt werden sollten. Zugleich informiert die Quelle 370 004 über umfangreiche Auslandbeziehungen des deutschen Blood&Honour-Netzwerkes.

(Redaktion)


 


 

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