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Medienbericht

EnBW-Geschäfte mit Bykow waren Finanzamt bekannt

Bei undurchsichtigen Geschäften des Karlsruher Energiekonzerns EnBW mit dem russischen Geschäftsmann Andrej Bykow könnte einem Medienbericht zufolge das zuständige Finanzamt ein Auge zugedrückt haben.

In einem internen EnBW-Bericht aus dem April 2011, aus dem die "Stuttgarter Zeitung" (Freitagausgabse) zitiert, heißt es, es bestehe das "latente Risiko einer Abgabe an die Staatsanwaltschaft", sollten die Betriebsprüfer die Millionenzahlungen an Bykow als Bestechungsbehandlungen bewerten.

Doch dann gab es Entwarnung. "Hauptziel erreicht, Abgabe der Angelegenheit an die Staatsanwaltschaft wurde vermieden", zitiert das Blatt weiter. Das zuständige Finanzamt werde mit hoher Wahrscheinlichkeit mitspielen, schließlich winkten ihm Millioneneinnahmen. Ein Sprecher des Finanzministeriums verwies gegenüber dapd darauf, die Vorgänge stammten aus einer Zeit bevor die grün-rote Landesregierung an die Macht kam. Sie würden derzeit vom Ministerium überprüft.

(dapd)


 


 

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