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EnBW plante Atommüll-Endlagerung im Ausland

Der Energiekonzern EnBW hat einem Medienbericht zufolge geplant, Atommüll im Ausland zu entsorgen. In einer internen Präsentation aus dem September 2006 stellten hochrangige Atommanager den "Aufbau einer Rückbauinfrastruktur im Ausland zur Vermeidung der langwierigen deutschen Genehmigungsverfahren" vor, wie die "Süddeutsche Zeitung" (Mitwochausgabe) berichtete.


Der Rückbau des 2005 stillgelegten Atomkraftwerks Obrigheim am Neckar sollte "optimiert werden, durch langfristige Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen und Endlagerung in einem international zugänglichen Lager (Option)", heißt es nach Angaben der Zeitung in dem Dokument.

EnBW habe vor mehreren Jahren verschiedene Optionen für die Endlagerung in Erwägung gezogen, darunter auch in Russland, sagte Unternehmenssprecher Dirk Ommeln auf dapd-Anfrage. Diese Pläne seien aber wieder verworfen worden und es sei auch zu keiner Zeit radioaktiver Müll nach Russland verbracht worden.

(dapd)


 


 

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