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Uni-Professor warnt vor Immobilienblase in Deutschland

Die Gefahr einer Immobilienblase in Deutschland nimmt nach Ansicht von Marktbeobachtern deutlich zu. "Die aktuelle Situation von künstlich niedrigen Anlage- und Fremdfinanzierungszinsen ist das klassische Szenario für das Entstehen einer Immobilienblase", sagte der Professor für Immobilienfinanzierung an der Universität Regensburg, Steffen Sebastian, den "VDI Nachrichten" (Freitagsausgabe).


Damit widersprach er der Einschätzung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, das laut einer Anfang August veröffentlichten Studie keine Symptome für eine Überhitzung des Immobilienmarkts sah. Der Markt sei angesichts steigender Nachfrage derzeit "sehr durcheinander", sagte dagegen Sebastian. So sorgten niedrige Zinsen dafür, dass "Wohnungen trotz gestiegener Preise weiterhin für breite Bevölkerungskreise erschwinglich bleiben".

Allerdings sollten sich Anleger vor vorschnellen Investitionen hüten. Die Renditen bei Immobilien seien auf lange Sicht nicht überzeugend.

(dapd )


 


 

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