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Meerbusch wills wissen

Stadtverwaltung will in Karlsruhe gegen Energiewende klagen

Die Stadt ist Refugium der Schönen und Reichen - doch der Haussegen im Rathaus von Meerbusch hängt schief.: Die Stadtverwaltung plant daher eine Klage gege einen wesentlichen Baustein der Energiewende und will Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe einlegen. Diese soll sich gegen das Gesetz zur Beschleunigung des Stromnetzausbaus richten, das am Donnerstag vom Bundestag verabschiedet werden soll.

 "Der Gesetzentwurf enthält den Webfehler, dass dort die genauen Netzverknüpfungspunkte der geplanten Stromautobahnen bereits benannt sind, ohne dass im Vorfeld Alternativen geprüft wurden", sagte Bürgermeister Spindler der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). 

Stromautobahn soll in Meerbusch-Osterrath anlanden

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die größte Stromkonverter-Anlage Europas ans Umspannwerk im Stadtteil Meerbusch-Osterath angebunden wird. Die 55.000-Einwohner-Stadt bei Düsseldorf ist Start- und Zielpunkt der ersten von insgesamt drei geplanten Stromautobahnen, die im Zuge der Energiewende Windstrom von der Küste nach Süddeutschland transportieren sollen.

Der Bundesrat und drei der vier Netzbetreiber hatten empfohlen, die Netzverknüpfungspunkte im Gesetzestext flexibel zu halten. Das lehnte die Bundesregierung ab. In der Stadt regt sich Widerstand gegen den geplanten Stromkonverter. 2.300 der insgesamt gut 3.000 Einwendungen gegen den Netzentwicklungsplan kamen aus Meerbusch.

(Redaktion)


 


 

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